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Volume Heft 7/8

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

Gremien THEMEN spräch mit den Beteiligten durchgeführt: den beiden Ländervertretern, dem Kuratorium, der KOBV-Zentrale und dem ZIB. Das von den Gutachtern zum Jahresende 2003 vorgelegte Gutachten enthält die grundlegende Empfehlung zur Fortführung des KOBV und zur weiteren Ansiedlung der KOBV-Zentrale am ZIB. Weitere Informationen Homepage des KOBV: http://www.kobv.de Österreichische Bibliothekenverbund und Service Ges.m.b.H. (ÖBV) Alephino Neben den umfassenden Vorteilen der homogenen Aleph-Aleph-Verbund- architektur im ÖBV besteht andererseits der große Nachteil, dass kleinere Bibliotheken, die oft nicht den gesamten Leistungsumfang eines lokalen Bib- liothekssystems brauchen, nicht vernünftig mit Aleph-Systemen zu versorgen sind. Für Bibliotheken ohne große Anforderungen kann die Bestandsbibliothe- ken-Lösung der Verbundzentrale hervorragend eingesetzt werden, eine öko- nomische Versorgung kleinerer Bibliotheken, die wesentliche Lokalsystem- funktionalitäten benötigen, ist über Aleph-Systemen jedoch aufgrund des Pa- rametrisierungs- und Betreuungsaufwands kaum möglich. Die Anbindung an- derer Lokalsysteme unter Beibehaltung der Replikationsmechanismen im Verbund funktioniert leider bis heute nicht (insbesondere Bibliotheca Wien). Die Firma Ex Libris hat nun auf der Basis von BIS-LOK ein Lokalsystem Alephino mit Aleph-Client-Oberfläche auf den Markt gebracht, für das auch die Replikationssoftware zu einer Aleph-Verbunddatenbank verfügbar ist. Im ÖBV wurden die entsprechenden Funktionalitäten getestet. Die Tests sind soweit zufriedenstellend ausgefallen, dass nunmehr zwei Fachhochschulbib- liotheken mit dem System Alephino und Replikationsanbindung an den Ver- bund in Betrieb gegangen sind bzw. gehen. Die Replikation funktioniert nur für Datenstrukturen, die sowohl in Aleph als auch in Alephino abbildbar angelegt sind. Von Alephino, das derzeit nicht Unicode-fähig ist, wird derzeit noch ein Client der Version 12 verwendet, so- dass für die Arbeit im Verbund eine zentral installierte Emulation verwendet werden muss, wie sie auch im Zuge der Migration zwischen den Versionen zum Einsatz kommt. Als prinzipielles Problem hat sich herausgestellt, dass die Emulation reichhaltigere Zeichensätze verstümmelt, und es somit jederzeit möglich ist, originalsprachliche Eingaben in einem Verbundsatz durch verse- hentliches neuerliches Abspeichern zu zerstören. Daher können derzeit keine Änderungsrechte für Katalogisate von Aleph-Bibliotheken erteilt werden, es ist aber problemlos möglich, neue Datensätze einzubringen und gegebenenfalls BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 7/8 923
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