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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue38.2004 (Rights reserved)

THEMEN Dokumentlieferung Mit weitem Abstand folgten die übrigen Möglichkeiten der Literatursuche: die Volltextarchive der Verlage (49%), Alerting-Dienste wie z.B. Inhaltsverzeich- nisse per E-Mail (47%), private und Institutszeitschriften (39%) sowie Hinwei- se aus Vorträgen und von Kollegen (32%). Obwohl der Augenschein dagegen sprach, gab ebenfalls ein knappes Drittel an, die aktuellen Zeitschriftenhefte in der Medizinbibliothek zu durchstöbern. Mit 22% waren Datenbanken, die eine Ergänzung zu PubMed darstellen, wie z.B. das Web of Science oder die Cochrane Library, nicht ganz so erfolgreich. Die beiden lokalen MEDLINE- Versionen Silverplatter und OVID dienten nur noch einer kleinen Klientel als Suchwerkzeug (mittlerweile wurden die Silverplatter-Datenbanken auch abbe- stellt). Die stärkste Steigerung gegenüber 1999 wies die Suche in Online-Journalen auf, den größten Rückgang zeigten die lokalen Medline-Versionen und die pri- vaten bzw. Institutszeitschriften. Literaturbeschaffung Die mit Abstand wichtigste Quelle für Artikel waren die Online-Journalen der Zweigbibliothek (79%), gefolgt von privaten bzw. Institutszeitschriften (21%), sowie gedruckten Zeitschriften der Bibliothek und subito (je 15%) (Abb.7). Sonderdrucke (3%) wurden nur selten angefordert. Ein kleiner Widerspruch zu dieser starken subito-Nutzung stellten die Antworten auf die Frage dar, wie viele der benötigten Artikeln per subito geliefert wurden: Dieser Prozentsatz schwankte je nach Nutzer zwischen 0 bis 90%, betrug im Durchschnitt aller- dings nur 8%. 662 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 5
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