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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

THEMEN Informationsvermittlung Der Kurs wird von dem zuständigen Fachreferenten geleitet und teilt sich in eine Power-Point-Präsentation und eine Übungsphase in Gruppen, die jeweils 45 Minuten dauern. In einem halbstündigen Abschluss werden die Ergebnisse zusammengetragen und die Probleme erläutert. Nach beiden Kursen findet eine Evaluation durch Fragebögen statt, die die Teilnehmer meistens bereitwillig ausfüllen. Sie bildet die Grundlage für eine regelmäßige Überarbeitung der Aufgaben. Hierbei hat sich ergeben, dass eine große Mehrheit der Studierenden trotz Musterlösungen auch nicht auf die gemeinsame Besprechung der Aufgaben zugunsten einer längeren Übungs- zeit verzichten will. Im Lauf der kommenden Semester werden die Dozenten der Institute evaluie- ren, ob die Seminararbeiten der Studierenden durch den Besuch der Kurse an Qualität gewonnen haben. Propädeutische Grundkurse im Studienfach Theologie Für die Studienanfänger in Katholischer Theologie sind der Grundkurs (für Diplom) und der Orientierungskurs (für Lehramt) als propädeutische Einfüh- rungskurse verpflichtend. Im Rahmen des Grundkurses findet zum Vorle- sungsbeginn im Wintersemester, im Rahmen des Orientierungskurses zum Vorlesungsbeginn im Winter- und Sommersemester eine dreistündige Einfüh- rung in das Informationsangebot der Bibliothek statt. Durch die Einbindung der Bibliothekseinführung in die Propädeutikkurse für die Studienanfänger ist ein hohes Maß an Motivation der Teilnehmer vorhanden. Im Sommersemester 2003 wurde diese Einführung vom zuständigen Fachre- ferenten der Universitätsbibliothek übernommen und neu gestaltet. Anstelle von drei Stationen (Katalog, Datenbanken, Hausführung) mit mündlicher Auf- gabenstellung, deren Qualität und Zielsetzung weitgehend beliebig war, bear- beiten die Teilnehmer insgesamt 23 Aufgaben, denen die Lernziele der Einfüh- rung in den Online-Katalog zugrunde liegen, wobei die fachbezogene Ausge- staltung der Aufgaben eine große Rolle spielt. Nach einer zehnminütigen Einführung, in der Ziel und Ablauf der Veranstaltung und die grundlegenden Benutzungsbedingungen vorgestellt werden, teilen sich die Teilnehmer in Kleingruppen zu maximal drei Personen auf und bear- beiten die Aufgaben in einer für jede Gruppe anderen Reihenfolge, um den Zugang zu Datenbanken und elektronischen Zeitschriften sicherzustellen. Die Aufgaben sind so gewählt, dass die Teilnehmer nicht überfordert werden. Für die Bearbeitung der Aufgaben stehen 100 Minuten zur Verfügung. Anschlie- ßend erfolgt eine etwa einstündige Abschlussbesprechung, zu der die Muster- lösungen verteilt werden. Die Teilnehmer beteiligen sich durch Fragen, stellen aber aus Zeitgründen selbst keine Aufgaben vor. 510 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 4
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