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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

Bibliotheken THEMEN te durch Aktualität und Infos aus den verschiedenen Bereichen lebendig zu machen und stärker für die Kommunikation mit den Kunden und Besuchern zu nutzen. Der interne Workflow war neu zu organisieren um die Potenziale der Mitarbeiter stärker in das Web-Angebot einfließen lassen zu können. Das klingt zunächst ganz harmlos, und so wurden auch nur eine Handvoll Mit- tel definiert, diese Ziele zu erreichen: Es war von Anfang an wichtig, den ver- wendeten Symbolen und Farben konsistente Funktionen zuzuordnen, das De- sign ansprechend zu gestalten, sich über die Bildsprache zu verständigen und die Texte möglichst webgerecht im Magazinstil zu verfassen. Kernpunkt des neuen Auftritts sollte ein von den Mitarbeitern selbst leicht zu bedienendes Redaktionssystem sein. Das Content Management System (CMS), auf das die Wahl schließlich auch aus Kostengründen fiel, ist das open source System ,,Silva" der Zope-Community (http://www.zope.org/Members/faassen/Silva), das von der espresto AG an die Bedürfnisse des ZLB-Webauftritts angepasst wurde. Mit dem CMS können die Bereiche ihre Inhalte jetzt selbst in vorgegebene Dokumenttypen und Designrahmen einpflegen und Ihre Angebote zeitnah präsentieren. Die Webredaktion kümmert sich nur noch um zentrale Aufgaben wie das Bearbeiten von Templates und Bildern, die Bereitstellung des Foto- pools, Erstellung von pdf-Dokumenten, Weiterentwicklung des Systems und Hilfestellung für die einzelnen Bereiche. Nachdem diese grundsätzlichen Positionen geklärt waren, wurde ein detaillierter Zeitplan für die Umsetzung aller notwendigen Arbeiten erstellt. Ziel war, das neue Webangebot am 1. August 2003, dem Starttag der IFLA-2003- Berlin-Konferenz, ins Netz zu stellen. Der Arbeitsaufwand für die fünfköpfige Web-Relaunch-Gruppe (der die Leite- rin der Öffentlichkeitsarbeit der ZLB vorstand) war größer als zunächst erwar- tet und betrug über ein Jahr hinweg etwa einen halben Arbeitstag pro Woche und Person für die webgerechte Überarbeitung bzw. Neubeschaffung der In- halte, Erarbeitung des logischen Aufbaus der Website, Rechtschreibprüfung, Vereinheitlichung von Inhaltstypen, terminologische Kontrolle und anderes mehr. So mussten im Regelfall für jeden der 12 Fachbereiche rund 60 Seiten nach einem strikten Zeitplan in neuer Struktur erstellt und sukzessive in den Gesamtauftritt eingearbeitet werden. Zudem wurden 48 Kolleginnen und Kol- legen in der Arbeit mit dem neuen CMS geschult. BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 1 45
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