Path:
Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

Gremien THEMEN pflichtige Medien (Aufsatzkopien) aufbauend auf dem bisherigen Stand zu realisieren. Parallel dazu sind erste Tests im Bereich der verbundübergreifen- den Fernleihe geplant. Der KOBV ist am 15. September 2003 mit der Online-Fernleihe in Routinebe- trieb gegangen. Routinemäßig läuft nun Phase II, die Bestellung durch die Fernleihbibliotheken. Im KOBV wird der Sisis-ZFL-Server für Monographien- und für Kopiebestellungen aus Zeitschriften eingesetzt. Der Routinebetrieb von Phase III, Bestellung durch die Endnutzer, ist für das Wintersemester 2003/2004 geplant. In Bezug auf die Staatsbibliothek Berlin und die UB Pots- dam, deren Bestände im GBV nachgewiesen sind, werden KOBV und GBV technisch die verbundübergreifende Fernleihe einsetzen. Die Tests waren po- sitiv, so dass die Aufnahme des Routinebetriebes ebenfalls in Kürze bevor- steht. Im ersten Quartal des Jahres 2004 sollen Gespräche mit den anderen Verbundzentralen aufgenommen werden. Der KOBV geht davon aus, dass die verbundübergreifende Online-Fernleihe bis Mitte 2004 komplett realisiert ist. Die verbundübergreifende Fernleihe zwischen Nordrhein-Westfalen und Bayern läuft seit dem 1. Dezember 2003, zwischen Nordrhein-Westfalen und dem GBV läuft sie einseitig. Die Online-Fernleihe im HeBIS-Verbund läuft seit 1999 routinemäßig ein- schließlich Endnutzerbestellung und seit Mai 2003 auch als sogenannte ,,freie Bestellung" bei erfolgloser Recherche bzw. Bestellung innerhalb des Verbun- des. Die zuständige ,,Heimatbibliothek" kümmert sich dann um alternative Be- schaffungsmöglichkeiten; das Ausfüllen eines roten Leihscheins entfällt. Die verbundübergreifende Fernleihe wird im Zusammenhang mit dem geplanten HeBIS-Portal eingerichtet (Zeitrahmen ca. Mitte 2004). Fremddatennutzung der Verbünde untereinander Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme wollen die ge- genseitige Fremddatennutzung intensivieren und planen daher neben den be- reits existierenden Online-Nutzungsmöglichkeiten von Fremddaten über die Z39.50-Schnittstelle ein weiteres Verfahren. Es ist angedacht, dass jede Ver- bundzentrale täglich ihre Neukatalogisate aus der Verbunddatenbank abzieht und als OAI-Dienst für alle anderen Verbundzentralen bereit stellt, die die Da- ten in ihren Fremddatenpool einstellen können. Die Bibliotheken bräuchten somit nur auf ihre eigene Verbundzentrale zuzugreifen und könnten mit ihr ab- rechnen. Mit diesem Vorgehen soll vermieden werden, dass innerhalb weniger Tage in vielen verschiedenen Bibliotheken und Verbünden die gleiche Neuer- scheinung mehrfach katalogisiert wird. Auch Die Deutsche Bibliothek und ihr OAI-Service könnten frühzeitig einbezogen werden. In einer Testphase sollten BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 2 219
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.