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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

THEMEN Beruf 3. Nachfrage nach Absolventen für den höheren Dienst an Bibliotheken Hierzu wurde unter der Federführung des Landes Hessen eine Länderumfrage vorgenommen, die mit Datum vom März 2003 aktualisiert wurde. Die aktuali- sierte Länderumfrage ,,Künftige Ausbildung für den höheren Dienst an Biblio- theken" ist als Anlage 1 beigefügt. 4. Ausbildungsmodelle für den höheren Dienst an Bibliotheken Die Ausbildung für den höheren Dienst an Bibliotheken kann stattfinden in 4.1 einem beamtenrechtlichen Vorbereitungsdienst, der 4.1.1 zu gleichen Teilen praktische und theoretische Ausbildung (je 12 Mona- te) vereint und mit einer Laufbahnprüfung abschließt. ­ Dieses Modell wird z. Zt. von der Mehrzahl der Länder praktiziert ­ die theoretische Ausbildung (WB) wird seit Studiengang 2002 nur noch vom Land Bayern angeboten und steht auch Referendaren und Referendarinnen anderer Bundesländer offen; 4.1.2 die theoretische und praktische Ausbildung über die zur Verfügung ste- henden 24 Monate miteinander verzahnt, ohne die Relation 50 % Theorieaus- bildung: 50 % Praxisausbildung aufzugeben. ­ Dieses Ausbildungsmodell wird seit dem Studiengang 2002/03 von der Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Bibliothekswissenschaft angeboten und steht auch Referendaren und Referendarinnen anderer Bundesländer offen. 4.2 einem (postgradualen) Studium an einer Universität, das mit einer ent- sprechenden Universitätsprüfung abschließt und keine berufspraktischen Ausbildungsanteile beinhaltet. Die Laufbahnbefähigung kann in diesem Fall nur über eine Einzelfallprüfung des jeweils zuständigen Landespersonalaus- schusses erfolgen. ­ Ein postgraduales Fernstudium wird derzeit von der Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Bibliothekswissenschaft ange- boten; 4.3 einem dreisemestrigen Zusatzstudiengang an der Fachhochschule Köln (seit 2002), dessen Absolvierung zusammen mit einer zweijährigen be- rufspraktischen Tätigkeit ­ im Angestelltenverhältnis ­ unmittelbar (d.h. ohne weitere Prüfung) zur Erreichung der Laufbahn besonderer Fachrichtung führt. ­ Falls ein Absolvent des Zusatzstudiums außerhalb Nordrhein-Westfalens den Beamtenstatus anstrebt, ist der jeweils zuständigen Landespersonalaus- schuss im Rahmen einer Einzelfallprüfung einzuschalten. Als langfristiger Anbieter für den theoretischen Teil der Referendarausbildung steht die Bayrische Bibliotheksschule (München) zur Verfügung. Angebots- form und Curriculum wurden aktuell überarbeitet ­ das Ausbildungsangebot richtet sich nur an Referendare und Referendarinnen der Sparte ,,wissen- schaftliche Bibliotheken". 194 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 2
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