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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

NOTIZEN Franckeschen Stiftungen ist die Recherche auf Bestände der Tholuck-Bibliothek einzugrenzen. Weitere Informationen über die Tholuck-Bibliothek finden sich in: Brigitte Klosterberg: Die Bibliothek August Tholucks. In: Pietismus und Neuzeit 27 (2001) S. 147–164. Karlsruhe: Universität arbeitet am intelligenten Web Das World Wide Web lernt, wie ein Mensch mit Sprache umzugehen und logische Beziehungen zwischen Wörtern und Informationen herzustellen. In Karlsruhe forschen Wissenschaftler der Universität und weiterer Einrichtungen intensiv im Bereich dieser nächst höheren Ausbaustufe des Internets, dem so genannten semantischen Web. Ein Team des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) der Universität Karlsruhe (TH) hat jetzt den ersten Preis des doIT Software-Awards für die Entwicklung der Software „Bibster“ gewonnen (http://www.doit-online.de). Mit der Weiterentwicklung des Internets will die Informatik-Forschung erreichen, dass Informationen im Web in Zukunft von Suchmaschinen besser gefunden werden. Eine höhere Treffsicherheit wird unter anderem für Web Services (standardisierter Internet-Zugang zu automatisierten Diensten im Web) dringend gebraucht. Firmen-Intranets können von der innovativen Technologie am meisten im Bereich der Daten-Integration profitieren. Die Europäische Union (EU) unterstützt die Forschung zum semantischen Web im 6. Forschungsförderprogramm mit vier europaweit ausgelegten Forschungsprojekten (Integrated Projects, IP) sowie dem Aufbau von vier Exzellenznetzwerken (Network of Excellence, NoE). Karlsruhe entwickelt sich in diesem Zusammenhang zu einem herausragenden Standort für Semantic Web-Spitzenforschung in Deutschland und Europa. Hintergrund der Forschungsarbeiten ist, dass Computer im Web derzeit nicht, oder nur sehr fragmentarisch, erkennen können, in welcher übergeordneten Beziehung Wörter zueinander stehen und in welchem Umfeld sie was bedeuten. Rechner wissen zum Beispiel nicht, dass ein Mitarbeiter eine Person ist oder dass ein Ball im Kontext von Kleid und Frack als festliche Veranstaltung und nicht als Sportgerät einzustufen ist. 1648 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 12
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