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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

THEMEN Ausland 20 Schwester Lübecks machen. Dieses Werk wird zu einer einzigartigen Quelle für die historischen europäischen Verbindungen Tallinns und Estlands werden. Es wird auch die republikanischen Wurzeln der Stadtrepubliken aufzeigen, die im europäischen Konzert wieder eine tragende Rolle spielen könnten und dazu einladen, ein neues Europa auf diesem Fundament aufzubauen. Band 7 des Handbuchs des personalen Gelegenheitsschrifttums in Europäischen Bibliotheken und Archiven21 behandelt Reval/Tallinn.22 Damit wird erstmals in einer europäisch ausgerichteten Kulturwissenschaft der nordöstliche Vorposten des alten deutschen Sprachraums der Frühen Neuzeit im großen Stil erschlossen. „Gibt es eine baltische Literatur?“ fragte Martin Klöker, der Herausgeber dieses Bandes, an Hand der Interpretation einer Hochzeitszeitung im 18. Jahrhundert, mit Texten in Latein, Deutsch und Französisch, 1999 während des letzten Seminars der Bibliothekarischen Auslandsstelle am Deutschen Bibliotheksinstitut. Er hat das verneint und auf das kulturelle Erbe Estlands hingewiesen, und dieses ist nicht nur Baltisch, es ist Deutsch, Schwedisch, Finnisch und wohl auch Russisch, also Europäisch. Mit diesem Pfund lässt sich in der neuen EU prächtig wuchern. Dies geschieht jetzt in Tallinn/Reval und in Estland, zum Nutzen dieses Landes und unser aller. 20 Im BIBLIOTHEKSDIENST 26 (1992) wurden neue Kleider für diese hübsche Schwester angefordert. Der Marktplatz von Tallinn ist ein Schmuckstück, das viele Touristen anzieht. 21 In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle der Frühen Neuzeit und dem Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück, hrsg. von Klaus Garber. Hildesheim u.a.: Olms Weidmann 2003. 22 Mit einer bibliotheksgeschichtlichen Einleitung und einer kommentierten Bibliographie von Martin Klöker. Hildesheim 2003. 1580 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 12
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