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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue38.2004 (Rights reserved)

NOTIZEN München: Inkunabelkatalog der Bayerischen Staatsbibliothek online Die Bayerische Staatsbibliothek hat jüngst eine Online-Version ihres Inkunabelka- talogs ins Internet gestellt. Die ältesten und wertvollsten Drucke der Staatsbib- liothek sind damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ­ für Forscher und Wis- senschaftler aus aller Welt ein hochattraktives Angebot. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt fast 20.000 überaus wertvolle, häufig mit Holzschnitten verzierte und in vielem noch an mittelalterliche Handschrif- ten erinnernde Inkunabeldrucke. Sie verfügt damit über den weltweit reichsten Bestand, noch vor der Bibliothèque nationale de France in Paris oder der British Library in London, die mit 12.500 Exemplaren auf dem zweiten Platz steht. Die nun im Internet bereitgestellte Online-Version des Inkunabelkatalogs bietet gänzlich neue Möglichkeiten (http://www.bsb-muenchen.de/handruck /ink.htm). Die Titeldaten sind nicht nur, wie in modernen Datenbanken üb- lich, komfortabel zu recherchieren ­ zusätzlich können auch mehr als 6.000 Seiten mit oft handkolorierten Holzschnittillustrationen, erschlossen durch ikonographische Beschreibungen, aufgerufen und auf den Bildschirm geholt werden. Kontakt: Dr. Bettina Wagner; E-Mail: bettina.wagner@bsb-muenchen.de München: Neue Zentralbibliothek für Philosophen und Theologen an der Ludwig-Maximilians-Universität Im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München ist ein neues bibliothekarisches Servicezentrum für die beiden theologischen Fakultäten und die Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissen- schaft entstanden. Die ,,Bibliothek Theologie ­ Philosophie" ist mit einem Be- stand von ca. 350.000 Büchern und rund 680 laufenden Zeitschriften die größte theologisch-philosophische Freihandbibliothek in Deutschland und die größte geisteswissenschaftliche Teilbibliothek an der Ludwig-Maximilians- Universität. Wertvolle Altbestände wurden durch das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik und das Martin-Grabmann-Forschungsinstitut für Mittelalter- liche Theologie und Philosophie eingebracht. 1528 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 11
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