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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 38.2004 (Rights reserved)

NOTIZEN furt/Oder). Der Referent stellte Strategien für eine sinnvolle und gezielte Infor- mationssuche durch Katalogverknüpfung zum Internet dar. Er warf für seinen Vortrag folgende Fragen auf: In welchen Fällen wird eine Internetressource im Katalog protokolliert und was hat ein Benutzer davon? Wie kommen die URLs in den Bibliothekskatalog? In welchem Fall wird welches Feld genutzt? Schließlich ging es um die Formulierung von Textvorspann, ,,Einbettung" und Vollständigkeit der URL sowie um Aspekte der Aktualisierung. ­ Das Ziel der Verknüpfung von Internetressourcen im Bibliothekskatalog ist primär der für den Benutzer erleichterte Umgang bzw. die Erreichbarkeit von Internetres- sourcen aus dem Katalog heraus. In Betracht dafür kommen nicht nur Mono- grafien, sondern auch Zeitschriften und Schriftenreihen; eine Besonderheit bilden Normdaten. Verknüpft werden Internetinhalte bei konkretem Bezug zum Titel (z.B. Volltexte, Inhaltsverzeichnisse/Abstracts, Rezensionen und ,,In- haltsteile" wie Illustrationen zum Werk, soweit diese im Internet erreichbar sind). ­ Neben dem schlichten Eintragen von URL durch Mitarbeiter/innen sind es vor allem Importe aus Fremddaten, auch aus MARC-Daten, die als Wege für eine Übernahme von Internetverknüpfungen, aufgezeigt wurden. ­ Bei der Aufnahme der Daten im Kategorienschema wird unterschieden nach den normierten Kategorien (wie im MAB-Format definiert) und zusätzlichen eigendefinierten Kategorien. ­ Insbesondere bei den lokal ermittelten Eintra- gungen von Internetverknüpfungen ist der inhaltliche Aufbau der Kategorie wichtig. Es empfiehlt sich die Formulierung eines Textvorspanns, wie ,,Inhalts- verzeichnis s. http://...", und ggf. ein Hinweis auf eine Lizenzpflichtigkeit. Auf Vollständigkeit der URL und die Angabe des zu verwendenden Internet- Protokolls (,,http://"; ,,ftp://" etc.) ist zu achten. ­ Schließlich ging Herr Dr. Klauß noch auf das Problem der Kurzlebigkeit von URL im Internet ein. Hilf- reich sind in diesem Kontext so genannte ,,Linkchecker" (Programme, die eine Liste von URL prüfen und in Ergebnisdateien mitteilen, ob die URL noch er- reichbar sind bzw. umgekehrt, die URL, bei denen sie auf Fehler stoßen, zu- rückgeben). Auch die Verwendung von URN, z.B. von Die Deutsche Biblio- thek, kann helfen, tote Links zu vermeiden. ­ Im Katalog der EUV Frankfurt (Oder) finden sich gegenwärtig etwa 8.000 URL, die zum überwiegenden Teil aus Fremddatennutzung stammen. Weniger als 20 % wurden nach eigenen Recherchen eingetragen. In seinem zweiten Vortrag beschäftigte sich Herr Skalweit (HB der FHVR Ber- lin) mit der Gebührenverwaltung in der SISIS-Ausleihe. Dabei skizzierte er die Entwicklung der Gebührenverwaltung an der HB der FHVR Berlin und sprach die Kompatibilität der Struktur der Bibliotheksgebührenordnung mit der SIAS- Ausleihverbuchung und einige Besonderheiten an (Gebührenquittung, Journal, unbare Zahlungen, Gebührenerlass, Systemausfall, DV-Kennungen). Die Um- stellung auf Sisis-SunRise bereitete keine Probleme, zwei Software-Erweite- rungen wurden kurz erläutert: Gebühren-Storno und Gebühren-Mahnung. 1520 BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 11
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