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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue37.2003 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN Was haben die Untersuchungen erbracht? Um mit dem Positivem anzufangen: ein Großteil des Datenbankenangebotes im Hochschulnetz nutzt das wissen- schaftliche Personal gut und gerne; gleichwohl wiesen einige Datenbanken er- staunlich schlechte Nutzungszahlen auf, deren Hintergrund in den einzelnen Beiträgen näher ausgeführt wird. Ungeachtet der Einzelergebnisse kann die Konsequenz nur folgende sein: in Sachen Informationskompetenz müssen Bib- liothekare und Wissenschaftler sehr viel stärker als bisher zusammenarbeiten, um den neuen Medien im Wissenschaftsbetrieb den Stellenwert zu geben, der ihnen schon längst ­ nicht nur im STM-Bereich ­ zukommt. I. Fakultätsbibliothek für Psychologie und Pädagogik Die Fakultätsbibliothek für Psychologie und Pädagogik der LMU München nahm 1985 ihren Betrieb auf. Sie ist die Zentralbibliothek der an der Fakultät beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen. Ihr Bestand umfasst ca. 200.000 Bände. An der Fakultät arbeiten rund 150 hauptamtliche Mitarbeiter; die Ein- schreibquote schwankt leicht, liegt aber seit Jahren bei etwa 8000 Studieren- den im Haupt- und Nebenfach. Die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Nutzung der neuen Medien können an der Fakultät als gut gelten: 40 PCs ste- hen im PC-Arbeitsraum, 480 Rechner in den Instituten, hinzu kommen 9 Opac- PCs, 3 Internetrecherche-PCs und 16 Laptop-Arbeitsplätze mit Funk-LAN in der Zentralbibliothek. Die elektronische Literatursuche bot die Fakultätsbiblio- thek bereits 1989 an einem Einzelarbeitsplatz an und vermittelte sie mit regel- mäßigen Einführungen. Richtig ,,populär" wurde die Nutzung der Datenbanken, als diese 1992 dank eines Bibliotheksservers in das fakultätseigene Novelnetz gestellt wurden. Die vier hier interessierenden Fachdatenbanken übernahm die Universitätsbibliothek 1996 nach Inbetriebnahme eines ,,Erl-Servers" in das Hochschulnetz. Die Aufrufzahlen2 steigen nach wie vor, sie lassen sich aber nicht nach Fakultäten auslesen und erlauben deshalb auch keine ,,Kundenfor- schung". Die vier Fachdatenbanken teilen sich in zwei psychologische und zwei pädagogische; je eine pro Fachrichtung ist international (Psycinfo, Eric) und eine deutschsprachig (Psyndex, CD-Bildung). Die Fakultätsbibliothek führte bereits zweimal Umfragen zur Akzeptanz der Da- tenbanken durch: zunächst 1992 bei den Dozenten, 1998 bei den Studieren- formation in der Hochschulausbildung. Innovative Mediennutzung im Lernalltag der Hochschulen. Opladen 2001. 2 Aufrufzahlen im Jahresvergleich 2000­2001: Psyclit 16.060 / 16.761 ( + ca. 4%), Psyndex 12.593 / 16.761 (+ ca. 40%), Eric 6.995 / 7.425 (+ ca. 6%), Fis/CD-Bildung 202 / 146 (- ca. 34%) Aufrufstatistiken lassen sich allerdings wegen der von den Herstellern (Silverplatter, winframe) unterschiedlich vorgegebenen Time-out- Einstellungen nicht untereinander vergleichen. BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3 303
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