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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

THEMEN Benutzung Bankenpleiten? Datenbanken und Benutzernachfrage: Eine Umfrage in den geistes- und sozialwissen- schaftlichen Teilbibliotheken der UB München Almut Tietze-Netolitzky, Irene Fritzsche, Janet MacKanzie, Sven Kuttner und Konstanze Söllner Über die Homepage der Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians- Universität München stehen im Hochschulnetz zur Zeit etwa 350 Online- und CD-ROM-Datenbanken, über 4.500 elektronische Zeitschriften und Zeitungen sowie rund 300 elektronische Dissertationen zur Verfügung. Die Nutzung der meisten elektronischen Medien ist an Lizenzen gebunden und nur innerhalb des LMU-Netzes möglich. 2001 gab die Universitätsbibliothek ein Viertel ihrer Erwerbungsmittel, mehr als 250.000 Euro, für ihr elektronisches Medienangebot aus. Dieser hohe Anteil wird sich nur dann aufrechterhalten lassen, wenn der Freistaat Bayern seinen wissenschaftlichen Bibliotheken weiterhin Sondermittel in größerem Umfang zur Verfügung stellt. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass diese Belastungen im Landeshaushalt nur dann eine breite politische Unterstützung finden wer- den, wenn die Kosten-Nutzen-Relation des Angebotes nachgewiesenermaßen als angemessen, bzw. die E-Medienbreite für den Wissenschaftsstandort Bay- ern als unerlässliches Element der Informationsinfrastruktur gelten kann. Um die Akzeptanz der Datenbanken in den geistes- und sozialwissenschaftli- chen Fächern an der LMU München auszuloten, haben die Fakultäts- und Teilbibliotheken der Psychologie und Pädagogik, der Wirtschaftswissenschaf- ten, der Institute am Englischen Garten, des Historicums und des Theologi- cums / Philosophicums (Eröffnung 2003) eine Umfrageaktion gestartet. Im Frühjahr und Frühsommer 2002 verteilten die Leiterinnen und Leiter der betei- ligten Bibliotheken Fragebögen an das wissenschaftliche Personal der ihnen zugeordneten Einrichtungen. Dabei sollte zum einen die Nutzungssituation der elektronischen Informationsquellen geklärt werden, zum anderen im Sinne ei- ner ,,Werbekampagne" das umfangreiche E-Medien-Angebot der Universitäts- bibliothek stärker in das Bewusstsein des wissenschaftlichen Personals rü- cken. Ferner hatte die Fragebogenaktion zum Ziel, im Zuge einer Profilbildung mögliche Einsparungspotentiale empirisch zu untermauern.1 1 Weingart, Sandra J. u. Anderson, Janet A.: When questions are answers: using a survey to achieve faculty awareness of the library's electronic resources, in: College & Research Libraries 61/2 (2000), S. 127­134. Klatt, Rüdiger u.a., Elektronische In- 302 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3
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