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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

THEMEN Leihverkehr Bibliotheksverbünde das Sisis-System einsetzen, zwei das PICA-System. Diese Entwicklung bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: die Synergieeffek- te sind beträchtlich, und der Einsatz von gleichen Systemen in mehreren Ver- bünden macht den Aufbau eines Gesamtsystems der verbundübergreifenden Fernleihe einfacher, da die Daten gleiche Strukturen haben und die Systeme 3 die gleiche Sprache sprechen. Darüber hinaus kann die von HBZ und GBV verwendete Methode des Bestelltransports via ILL-Subito-Mails zwischen ZFL- und PICA-System auch von den anderen Verbünden übernommen wer- den. Das Verfahren wurde im Rahmen eines Projektes gemeinsam von den beiden Verbundzentralen entwickelt und ermöglicht seit Dezember 2002 allen an der Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken der HBZ-Region die Onli- 4 ne-Bestellung im GBV. Umgesetzt wird dabei ein Konzept, das im Jahr 2000 von der AG Verbundsysteme entworfen wurde und vorsieht, dass nur die zentralen Fernleihserver in den Verbundzentralen miteinander kommunizieren. Dadurch ist jeder Verbund nur für die eigenen Bibliotheken zuständig und muss nicht Konfigurationen für alle deutschen Bibliotheken einrichten (Abb.1). 3 Es handelt sich dabei um das von der Firma Sisis Informationssysteme GmbH ent- wickelte, socket-basierte Protokoll SLNP (Simple Library Network Protokoll). 4 Kostädt, Peter: Verbundübergreifende Fernleihe in Deutschland. In: 3. BSZ-Kollo- quium 2001. ­ Konstanz : SWB, 2002, S. 66­73. 1602 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 12
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