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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

Erwerbung THEMEN · durch ein vielfältiges Angebot an Medien zu Schlüsselqualifikationen des modernen Berufs- und Wirtschaftslebens [Bewerbungen, Qualitätsmana- gement, Controlling, Computerliteratur etc.], · durch Qualitätsstaffelung statt austauschbarer Titelbreite, · durch generelle Verbesserung der Bestandsaktualität." 20 Detailliertere Vorgaben der Ziele auf die einzelnen Sachgruppen bzw. Richtli- nien oder Verfahrensvorschläge zur Umsetzung bzw. Realisierung dieser Ziele wurden in dieser Direktionsvorgabe nicht formuliert, aber, basierend auf den bereits angesprochenen Faktoren, dass · ,,[...] Bestandsaktualisierung als eine kontinuierliche Aufgabe zur Erhaltung der Attraktivität der Bestände (sowohl bezüglich der inhaltlich sachlichen Richtigkeit als auch des äußerlichen Zustandes) verstanden wird, · die Kunden- und Nutzungsorientierung bei Freihandbeständen eine wichti- ge Rolle spielt, · de facto die zur Verfügung stehenden Mittel sich ständig verringern" 21, wurde für die Sachbearbeiter in der Freihand ein Sollbestand definiert ­ eine Zielbestandsgröße, die es in den Arbeiten der Bestandspflege zu erreichen gilt ­, der mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eine kontinuierliche Erneu- erung garantiert und damit bleibende Attraktivität und Aktualität gewährleistet bzw. schafft: ,,Grundlage des Modells sind Daten aus der Erwerbung mit Etathöhe, Anzahl der erworbenen Titel und der erworbenen Exemplare. Neben dem Zugang der vergangenen Jahre spielt bei der Errechnung des Sollbestandes die ange- nommene durchschnittliche Laufdauer der Medien im Freihandbestand eine Rolle [Mittelwert des Zugangs x Ø Laufdauer = Sollbestand]. Diese berücksichtigt sowohl die erforderliche Aktualität als auch den Ver- schleiß in den einzelnen Bestandsgruppen. Eine angenommene durchschnitt- liche Laufdauer hat auch immer eine bestimmte durchschnittliche Anzahl der Entleihungen pro Exemplar zur Folge [Mittelwert der Nutzung (Umsatz) x Ø Laufdauer = Ø Anzahl der Entleihungen pro Exemplar]. Ausgehend von den in den Stadtteilbibliotheken verwendeten Werten wurden bei einzelnen Sach- gruppen bestands- und nutzungsbedingte Korrekturen vorgenommen: eine Anzahl der Entleihungen von 80 oder mehr im Durchschnitt erscheint kaum noch als akzeptabel (Verschleiß!). Eine Ø Präsenz zwischen 60% und 65% ist als ausreichend zu betrachten, um einerseits eine Auswahl am Regal noch zu ermöglichen, andererseits eine aus- 20 ebd., S.2 f. 21 Schäfenacker: Bestand und Erwerbung 2001, S.1 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 12 1583
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