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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

THEMEN Erschließung Retrokonversion in der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Dortmund Abschlussbericht November 1995 bis April 2003 Daniela Scholz Die Abteilung Retrokonversion der Universitätsbibliothek Die Abteilung Retrokonversion nahm im November 1995 ihre Arbeit zunächst mit einer Diplombibliothekarin auf. Aufgabenstellung war es, einen Geschäfts- gang zu entwickeln, der eine rationelle Bearbeitung der Altbestände und einen kurzfristigen Nachweis im HBZ ermöglicht. Hier bot sich der Standortkatalog als Arbeitsinstrument für die Bestände der Zentralbibliothek an. Bedingt durch die Aufstellungssystematik der Zentralbibliothek in Großgruppen mit Numerus currens, wurden Signaturengruppen mit hoher Ausleihfrequenz für die Retro- konversion vorrangig ausgewählt. Ausgenommen von der Bearbeitung durch die Abteilung Retrokonversion wurden die Handbibliotheksbestände, die Lehr- buchsammlung und Mikrofiches, die von der Abteilung Monographien- katalogisierung im laufenden Geschäft bearbeitet wurden. Weiterhin ausge- nommen waren die Altbestände der 17 Bereichsbibliotheken, hier erfolgte die Katalogisierung der nicht per EDV erfassten Bücher bereits seit 1993 anhand der vorhandenen Standortkataloge und vielfach in Autopsie. Von 1993 bis zum Abschluss in diesem Jahr wurden rund 190.000 Bände bearbeitet. Diese Tätigkeit wurde neben der normalen Arbeit durchgeführt. Nach der Erstellung eines Anweisungsprofils für die Arbeit mit dem HBZ konn- ten für eine Testphase, von Mai bis September 1996, 5 studentische Hilfskräf- te für die Retrokonversion gewonnen werden. Nach erfolgreicher Testphase wurde das Personal aufgestockt. Im Oktober 1996 wurde dann die Produktion mit 10 studentischen Hilfskräften und 2, zeitweise 3, Diplombibliothekarinnen aufgenommen. Während der gesamten Laufzeit des Projektes wurden pro Jahr bis zu 12 ver- schiedene studentische Hilfskräfte mit insgesamt bis zu 125 Wochenstunden beschäftigt. Insgesamt wurden 28 studentische Hilfskräfte ausgewählt, ange- lernt und betreut. Die studentischen Hilfskräfte waren Angehörige sieben ver- schiedener Nationen, darunter auch Griechenland und Marokko. Der Anteil an studentischen Hilfskräften, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, war gerade in der zweiten Hälfte des Projekts sehr hoch. Erschwerend kam im April 2000 die Umstellung auf das ALEPH-System im HBZ hinzu, was einen zusätzlichen Schulungsbedarf zur Folge hatte. 1246 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 10
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