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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN 5. Synthese: Fähigkeit, einen Katalog den Benutzerwünschen entsprechend zu gestalten, Fähigkeit zum Verfassen eines Artikels, Fähigkeit, eine Normdatei zu erstellen, Fähigkeit, Abläufe miteinander zu koordinieren, Fähigkeit zur Erstellung eines Pflichtenhefts, Fähigkeit zur Erstellung eines Informationssystems 6. Bewertung: Fähigkeit, einen Katalog auf logische Richtigkeit zu über- prüfen, Fähigkeit, ein Regelwerk zu beurteilen, Fähigkeit zur kritischen Beurteilung von Katalogisaten, Fähigkeit, Kataloge und Regelwerke auf ih- re Benutzertauglichkeit zu bewerten, Fähigkeit, die Zweckmäßigkeit von Abläufen und Aufgabenverteilungen beurteilen zu können, Fähigkeit, Bib- liothekssysteme aufgrund der Notwendigkeiten der Formalerschließung beurteilen zu können Einige der grundlegenden kognitiven Lernziele können auch in anderen Lehr- veranstaltungen über Benutzerverhalten, Organisation und Datenverarbeitung erreicht werden. Das Fach ,,Formalerschließung" wird schwerpunktmäßig ,,Ka- talogkunde und Regelwerke" umfassen. Dabei kann ev. die Katalogkunde in ein anderes Fach ausgegliedert werden. Die spezifischen Charakteristika für die Formalerschließung müssen jedoch in den Lehrveranstaltungen der For- malerschließung behandelt werden um die Zusammenhänge aufzuzeigen. Im Fernstudium sind die Kategorien ,,Wissen", ,,Verstehen" und ,,Anwendung" für Lernprogramme geeignet. Analyse, Synthese und Bewertung sollten von den Studierenden gemeinsam, etwa in Projekten oder Gruppendiskussionen, erarbeitet werden. Das schult zugleich die Kommunikationsfertigkeiten. 3.2 Pragmatische Lernziele Die pragmatischen Lernziele umfassen die fünfte der Kategorien der Lerner- gebnisse von Gagné, die motorischen Fertigkeiten. Nach Gagné erlernt man sie am besten durch wiederholte Praxis 12. Früher wurden von den Katalo- gisierenden pragmatische Fertigkeiten im Bereich der Handschrift verlangt. Das Üben derselben nahm daher in der Ausbildung einen breiten Raum ein. Dieses Können wurde später zunächst von Schreibmaschinenfertigkeiten und dann durch Computerfertigkeiten abgelöst. Die motorischen Fertigkeiten zur Bedienung eines Computers, etwas die Bedienung der Tastatur und Maus, sind heute in der Gesellschaft schon allgemein verbreitet. Auf dem Gebiet der Eingabe in den Computer wird sich in Zukunft noch vieles ändern. So arbeitet man an der automatischen Feldaufteilung eingescannter Titelseiten und an der Spracheingabe. Die sich ständig ändernde Art und Weise der Computer- 12 Gagné, siehe 6 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 8/9 1097
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