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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

Betriebsorganisation THEMEN hygienischen Gründen, einer Anpassung an die neuen Gegebenheiten sowohl in den der Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen wie auch in den Mitarbeiter- räumen. Mit der Reorganisation des Bibliothekswesens in Hannover hat die Nieder- sächsische Landesbibliothek in ihrer rund 350-jährigen Geschichte eine groß- artige Chance erhalten, die sie nutzen will und wird. Auf der Grundlage ihrer kostbaren historischen Bestände und ihrer modernen Informationsdienstleis- tungen, mit der Kreativität und dem Fleiß ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter, mit der Hilfe ihrer Freunde und Förderer, in Kooperation mit niedersächsi- schen und internationalen Bibliotheken und anderen Einrichtungen und vor allem mit der Akzeptanz ihrer Kunden und Gäste wird es ihr auch weiterhin gelingen, einen ihrer Bedeutung angemessenen Platz in der Wissenschafts-, Kultur- und Bildungslandschaft Niedersachsens und der Bundesrepublik ein- zunehmen. 3. Perspektiven Evaluation und Reorganisation eines Bibliotheksstandortes erfordern eine Menge an Energie und vielfach einen langen Atem. Nicht zu vergessen ist das Unbehagen, das Beteiligte empfinden angesichts der sich ankündigenden Veränderungen. Denn diese bedeuteten u.a. auch, sich von Gewohntem und über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte Praktiziertem zu trennen. Nun gilt auch für Bibliotheken, dass sich Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen gerade in den zurückliegenden Jahren teilweise erheblich und drastisch geändert haben und Veränderungen ­ insbesondere in Zusammenhang mit DV-Entwicklungen ­ unausweichlich sind. Bei der Reorganisation des Bibliotheksstandortes Hannover hat sich bereits jetzt die rechtzeitige Beteiligung der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlt. Und dies wird aller Voraussicht nach auch für die noch zu erfolgenden Schritte gelten. Durch die gemischte Besetzung der Arbeitsgruppen mit Beschäftigten sowohl der UB/TIB wie der NLB entstand in den Projekten sehr schnell ein kooperatives Klima, das es ermöglichte, weitgehend einvernehmlichen Lösungen zu erzielen hinsichtlich der kritischen Punkte Verlagerung von Personal und Stellen sowie Verlage- rung von Erwerbungs- und sonstigen Sachmitteln. Die Information der Be- schäftigten sowohl der Universität/UB/TIB als auch der NLB erfolgte über die jeweiligen Intranets. Die Protokolle des Lenkungsausschusses nebst Anlagen sowie die Protokolle der Unterarbeitsgruppen der Teilprojekte wurden nach Abstimmung jeweils unverzüglich ins Netz gestellt. Auch dadurch entstand im Projekt ein offenes Klima, das eine unverzichtbare Voraussetzung für die effi- ziente Arbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen war. Hervorzuheben ist der ho- he Einsatz, mit dem die Projektbeteiligten die umfängliche konzeptuelle und BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 8/9 1043
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