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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

THEMEN Technik Betrachtet wurden · die Einbettung von Schriften, · die PDF-Versionen, · die jeweiligen PDF-Erstellungstools und · etwaige Sicherheitseinstellungen. Zum Abschluss wurde eine Auswahl an fraglichen Dokumenten zum konkreten Druck an einen Druckdienstleister gegeben und auf fehlerhafte Darstellungen überprüft. Es konnte festgestellt werden, dass der überwiegende Teil der Dokumente kor- rekt war und problemlos auf allen Systemen geöffnet und gedruckt werden konnte. Kleinere Fehlerquellen in der Einbettung von Schriften verursachten in der Regel keine Schwierigkeiten in der in gewissem Rahmen fehlertoleranten Verarbeitung. Doch wurden auch Dokumente entdeckt, bei denen beispiels- weise Nutzungsbeschränkungen mit einem Passwort geschützt waren, was deren weitere Verwendung ausschließt. Auch formale Fehler im Dokument, wie z. B. Reste vom Korrekturmodus in Word oder fehlende Bilder, machten in ein- zelnen Fällen Probleme. Ergebnis dieses Testes ist die Implementierung eines Qualitätsmanagement- Workflows in das ProPrint-System. Durch diesen ist es möglich, dass bei einer fehlerhaften Generierung von PDF durch PDFLib automatisch eine Fehlermel- dung an den Nutzer und den ProPrint-Administrator gesendet werden. Gleich- zeitig setzt das ProPrint-System das Dokument inaktiv. Der Nutzer wird in einem solchen Fall informiert, dass das Dokument (noch) nicht geliefert werden kann. Der Administrator erhält die generierte Fehlermel- dung, um das PDF-Dokument zu prüfen und um sich an den Betreiber des entsprechenden Dokumentenservers zu wenden. Ist das Dokument erneut generiert und geprüft, kann der ProPrint-Administrator das Dokument wieder aktiv setzen und gegebenenfalls den Nutzer darüber informieren. Erst danach kann das Dokument wieder durch eine Sucheingabe in der ProPrint-Datenbank gefunden werden. Dieser Workflow evaluiert so Dokumentenbestände, deren Qualität in techni- scher Hinsicht unbekannt ist. Jedes fehlerhafte Dokument wird nur einmal auf- gerufen, danach ist es vorerst nicht mehr aktiv. Unter diesem Gesichtspunkt kann ProPrint auch als eine Art Kontrollinstitution für das Qualitätsmanage- ment von Dokumentenservern wirken. 352 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3
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