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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue37.2003 (Rights reserved)

Technik THEMEN sprechende Links in die Online-Datenbanken integriert werden. So kann das aufwändige ,,kopieren und einfügen"-Verfahren entfallen. Die Einrichtung dieser verschiedenen Links brachte administrative, technische und lizenzrechtliche Probleme mit sich. Online-Datenbanken werden von ver- schiedenen Anbietern auf den Markt gebracht: von international agierenden Firmen bis hin zu kleinen Körperschaften. Es musste bei jedem Anbieter ge- klärt werden, welche Verlinkungen technisch und lizenzrechtlich möglich sind. 2. Volltextverlinkungen Links zum elektronischen Volltext sind für den Nutzer sicherlich die ideale Lö- sung, denn so kann er vom Büro oder CIP-Pool aus den Artikel lesen bzw. ausdrucken, ohne in die Bibliothek gehen und dort nach der Print-Ausgabe su- chen zu müssen. Bei Volltextlinks muss man zwischen zwei Arten von Links unterscheiden: Institutionsunabhängige Links sind zentral für alle Abonnenten der Online-Datenbank eingerichtet und werden immer angezeigt, unabhängig davon, ob die Bibliothek einen lizenzierten Volltextzugriff auf die betreffende elektronische Ressource hat. Institutionsabhängige Links sind nur für die elek- tronischen Ressourcen eingerichtet, für die die Bibliothek einen lizenzierten Zugang besitzt. 2.1 Institutionsunabhängige Links Im Falle von institutionsunabhängigen Links werden Volltextlinks angezeigt, die allerdings nur dann funktionieren, wenn die Bibliothek auch die entsprechen- den Lizenzrechte besitzt. Beim Nutzer führen diese Links schnell zu Frustrati- on, wenn der erhoffte Volltext nicht angezeigt wird, zumal es nicht ersichtlich ist, dass der Zugang zum elektronischen Volltext von der Institution nicht lizen- ziert worden ist. Dem Nutzer ist dann schwer zu vermitteln, dass diese Links immer auftauchten, es aber nicht immer möglich ist, auf den elektronischen Volltext zuzugreifen. Für die Bibliothek bedeuten institutionsunabhängige Links erhöhten Erklärungsbedarf: Die Nutzer müssen darüber informiert werden, bei welchen E-Journals sie an den Volltext gelangen können. Zusätzlich kompli- ziert wird diese Angelegenheit noch dadurch, dass Bibliotheken in aller Regel bei verschiedenen Verlagen verschiedene Zugriffsrechte haben: entweder auf gar keine Titel, oder auf die in Print abonnierten Titel oder (durch Konsortial- verträge) einen cross access auch auf die Titel, die andere Bibliotheken abon- niert haben. Zusätzlich sind auch noch zeitliche Beschränkungen zu bedenken: Elsevier beispielsweise gewährt für ScienceDirect Web-Editions nur Zugriff auf die Hefte der letzten 12 Monate. BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3 337
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