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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue37.2003 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN Die Mehrzahl der Forscher erwartet die Möglichkeit des Ausdruckens von Re- chercheergebnissen ­ im Falle der Volltextdatenbanken wird ein solcher Zugriff durch die Hersteller allerdings oft unterbunden. Häufig genügt den Befragten das Lesen am Bildschirm. Das Kopieren auf Diskette oder Zusenden an die eigene E-Mail-Adresse wird weit weniger gewünscht, weil es offenbar als zu umständlich gilt. 3. Weitere Informationsquellen und Wünsche nach weiteren Datenbanken Neben unterschiedlichsten Wünschen nach bislang noch nicht digital angebo- tenen Werkausgaben wurden auch Datenbanken aus angrenzenden Fächern genannt, die sehr wohl bereits zur Verfügung stehen, deren Existenz aber die Wissenschaftler bislang nicht wahrgenommen haben. Daneben wird vor allem der Wunsch nach besserer Online-Verfügbarkeit von Fachzeitschriften geäu- ßert. 4. Fazit und Ausblick Nicht alle von den Wissenschaftlern wegen des Bekanntheitsgrades der Pa- pierversion als wichtig empfundenen Datenbanken lassen auch eine entspre- chende Nutzung erwarten. Trotzdem finden Wissenschaftler den Weg zu ech- ten Mehrwertdiensten oft über die Datenbanken mit den bekannten Namen. Umgekehrt sind viele einschlägige Online-Datenbanken, insbesondere auch aus angrenzenden Fächern, nach wie vor bei Theologen und Philosophen un- bekannt. Trotzdem ist die Nachfrage nach speziellen Schulungen oder Infor- mationsveranstaltungen kaum vorhanden. Informationskompetenz wird en passant erworben. Bei der Gestaltung des Zugangs zu den Online- Datenbanken ergibt sich für die Bibliothek die Aufgabe, ihre Zugriffsportale weitgehend intuitiv zu gestalten und die nötigen Hilfen online bereitzustellen, so weit dies durch die Hersteller nicht ausreichend gewährleistet ist. Zugriffe unabhängig von der räumlichen Nähe der Bibliothek oder des Campus müssen erleichtert werden. Bereits jetzt empfehlen 85% der befragten Theologen und Philosophen die Nutzung von Online-Datenbanken ihren Kollegen und Studierenden gleicher- maßen, obwohl beim Bedienkomfort viele Wünsche offen bleiben. Die Univer- sitätsbibliothek sollte sich neben einer ausgewogenen Erwerbung dieser kost- spieligen Medien auf die Erleichterung des Auffindens und Aufrufens der Da- tenbanken auch im Remote Access konzentrieren, um diesem Vertrauensvor- schuss gerecht zu werden. BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3 315
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