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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

THEMEN Benutzung Der Zugriff erfolgt mehrheitlich über eigene Bookmarks, die Homepage der Universitätsbibliothek spielt als Startportal eine untergeordnete Rolle. Den Be- fragten genügt mehrheitlich das Lesen am Bildschirm. Diskettenkopien oder die Möglichkeit, die Rechercheergebnisse an die eigene E-Mail-Adresse zu senden, sind einerseits unbekannt, andererseits wird diese Ergebnisverarbei- tung bei nicht wenigen Angehörigen des wissenschaftlichen Personals als zu umständlich angesehen (8 von 37). Ferner gaben weit über vier Fünftel aller Umfrageteilnehmer an, dass sie das Datenbankangebot an Kolleginnen und Kollegen sowie an Studierende bzw. Hilfskräfte weiterempfehlen würden. Die strukturellen Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung elektronischer Literatur- und Informationsversorgung sind aufgrund der sehr guten Rechner- ausstattung in den Diensträumen des wissenschaftlichen Personals im Histori- cum gegeben. Nur jeder Zehnte greift bei seinen Recherchen auf die in der dezentralen Teilbibliothek zur Verfügung stehenden Rechner zurück. Ein Drittel aller Befragten erwartet, dass sich die Benutzeroberfläche der Da- tenbanken von selbst erklärt. Nicht einmal jeder Zehnte wendet sich an das Bibliothekspersonal; Hilfetexte auf Merkblättern bilden mit 6% aller Befragten eine im Prinzip vernachlässigbare Größe. Nur ein Viertel der angesprochenen Klientel hat an den Schulungsangeboten teilgenommen oder davon gehört bzw. gelesen. 3. Weitere Informationsquellen und Wünsche nach weiteren Datenbanken Weitere Onlinequellen spielen wiederum für zwei Drittel der Umfrageteilnehmer eine sehr wichtige oder wichtige Rolle. Genannt wurden in diesem Zusammen- hang vor allem fachrelevante Mailinglisten und Nachrichtendienste sowie die Online-Kataloge einiger bundesdeutschen Bibliotheksverbünde oder einzelner ausländischer Bibliotheken (häufig der OPAC der Library of Congress). Eine aufgrund der Erhebung begründbare Profilabrundung ließ sich noch im Verlauf des Jahres realisieren, da die Anschaffung der gewünschten Daten- banken von der Erwerbungsleitung bereits geplant oder schon in die Wege ge- leitet worden war. Dies traf vor allem auf Volltextdatenbanken wie die Acta Sanctorum oder die Patrologia latina zu. 4. Fazit und Ausblick Im Bereich der Schulungsangebote und der PR-Arbeit für das elektronische Mediensegment der UB München bestehen erhebliche Defizite, deren Beseiti- gung auf der Agendaliste der Bibliotheksleitung im Historicum mittlerweile ganz oben angesiedelt ist. Wenn drei Viertel aller befragten Personen an den Schu- 312 BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3
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