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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 37.2003 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN renommierten Forschungs- und Lehrprofils zum Teil von überregionaler Bedeutung sind. Um die Akzeptanz von Datenbanken beim festangestellten wissenschaftlichen Personal des Historicums (64 Personen aus den Fakultäten 9 und 12) zu eru- ieren, wurden Ende Januar/Anfang Februar 2002 Fragebögen auf den Sitzun- gen des Leitungskollegiums des Historischen Seminars und der Bibliotheks- kommission des Historicums verteilt. Die Anzahl der zurückgegebenen Frage- bögen betrug Anfang März 37. Das entspricht einer relativ passablen Rück- laufquote von fast 60%. 1. Nutzung, Akzeptanz und Handhabung der Datenbanken Wenngleich in der geschichtswissenschaftlichen Forschung und Lehre in Mün- chen den Printmedien nach wie vor ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt wird (zwei Drittel aller Befragten stuften beispielsweise gedruckte Bibliographien als sehr wichtig bzw. wichtig ein), ist das Interesse an elektronischer Literatur- und Informationsversorgung beim wissenschaftlichen Personal des Historicums groß (knapp 40% der Befragten bewerteten ihre Relevanz mit sehr wichtig). Zwar wird in diesem Kontext zu einem erheblichen Teil auf Ressourcen zu- rückgegriffen, deren Bereitstellung, Erschließung und Pflege nicht zwingend zu den Kernaufgaben einer Hochschulbibliothek ohne SSG für die relevanten Dis- ziplinen gehören (fachspezifische Mailinglisten, geschichtswissenschaftliche Portale wie ,,Historicum.net", historische Nachrichtendienste u. ä.). Aber die Bereitschaft, das elektronische Medienangebot der UB München zu nutzen sowie in Forschung und Lehre zu integrieren, ist zweifelsohne vorhanden. Gleichwohl zeigt die Erwerbungspraxis des letzten Jahres, dass gedruckte Bib- liographien sogar nachgekauft werden. Für die Münchner Historikerinnen und Historiker gilt bei aller erkennbarer Tendenz zur Offenheit für den E- Mediensektor: Im Zweifelsfall lieber die Print-Version. Die Befragung ergab, dass das Datenbankangebot der UB München, von zwei Ausnahmen einmal abgesehen (Humanities Index, Sohia ­ European Databa- ses in the Humanities), den Wünschen und Bedürfnissen der wissenschaftli- chen Nutzerschaft im Historicum vollauf entspricht. Dies gilt in besonderem Maße für bibliographische Datenbanken (Historische Bibliographie, Historical Abstracts, Jahresberichte für Deutsche Geschichte, International Medieval Bibliography), deren Nutzung und wissenschaftliche Einschätzung bei den Be- fragten durchweg positive Ergebnisse erzielte. 2. Häufigkeit, Ausstattung, Hilfe, Schulung Nahezu die Hälfte der angesprochenen Klientel nimmt regelmäßig, also min- destens einmal in der Woche, die vorgehaltenen Datenbanken in Anspruch. BIBLIOTHEKSDIENST 37. Jg. (2003), H. 3 311
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