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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Benutzung · Der ,,Einstieg" in den Fragebogen verlief über einfache ,,Ankerfragen", in denen Häufigkeit und Gegenstand der Bibliotheksbenutzung thematisiert wurden. · Die weiteren Fragen waren zu thematischen Blöcken geordnet, um den Befragten flüssig lesbare und plausible Antwortvorgaben zu präsentieren, die ohne längeres Überlegen beantwortet werden konnten. · Den Fragen zur Zufriedenheit wurde durchgängig die fünfstufige Likert- Antwortskala (von "sehr zufrieden" bis "sehr unzufrieden") unterlegt. Schon diese Skalenbreite führte zu deutlich wahrnehmbaren Wertungsunter- schieden zwischen den Bibliotheksstandorten. Eine umfangreichere Ra- ting-Skala wurde mehrheitlich abgelehnt, weil sie den Befragten Einschät- zungen in einem möglicherweise so nicht wahrgenommenen Detailgrad 4 abverlangt und das Ausfüllen verkompliziert hätte . · Die Fragen sollten einheitlich in Betrachtung der letzten sechs Monate be- antwortet werden. Dadurch war der Zeitraum eines Semesters vollständig abgedeckt, um den Einfluss aktueller Erlebnisse und möglicher saisonal bedingter Urteile auf das Befragungsverhalten weitestmöglich auszu- schließen. · Der Fragebogen war anonym konstruiert: Die abgefragten demographi- schen Merkmale erlaubten keine Identifikation einzelner Teilnehmer. Der Anonymität der Bibliotheksmitarbeiter wurde Rechnung getragen, indem die Fragen so allgemein formuliert und Bibliotheksstandorte so gewählt wurden, dass Rückschlüsse auf Einzelpersonen nicht getroffen werden konnten. Soweit einzelne Mitarbeiter der Bibliothek in den Freitext- Kommentaren benannt oder beschrieben wurden, waren diese Textstellen zu schwärzen. Eine Reihe von inhaltlichen und Strukturelementen sollte gewährleisten, dass der Fragebogen einheitlich anzuwenden war und dennoch auch wichtigen si- tuativen Unterschieden Rechnung trug: · Die Auswahl der abgefragten Merkmale orientierte sich an bibliothekari- schen Standardangeboten; Sonderdienste (z.B. Handschriftenabteilungen, Europäische Dokumentationszentren) wurden in den Fragen nicht berück- sichtigt. · Aufgeführte Merkmale, die an einzelnen Standorten nicht existieren (z.B. eine Cafeteria), waren von den Befragten mit "keine Erfahrung" zu beant- worten und wurden bei der Auswertung gefiltert. 4 Vgl. Mummendey, H.D. (1999), S. 56 22 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 1
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