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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Benutzung 3. Ausgesprochen positiv gestaltete sich auf Universitätsebene die Zusam- menarbeit zwischen dem Hochschulmarketing und vor allem zwischen der Zentralen Studienberatung und der Universitätsbibliothek. Hier hatte man zwar zunächst den Eindruck, dass die eine die andere Organisati- onseinheit überhaupt erst zum ersten Mal richtig wahrnimmt, am Ende war eine tragfähige Basis auch für zukünftige gemeinsame Aktivitäten ge- schaffen worden. Resümee und Konzept zukünftiger Lehrerschulungen Konsens unter den schulenden Mitarbeitern bestand in der Einschätzung der Antritts- bzw. Erstbesuchskontakte: ihnen wurden entscheidende Funktionen zugemessen, nur dadurch konnten offenbar Schwellenängste abgebaut, Inte- resse geweckt und über die Nennung von Ansprechpartnern persönliche Kon- takte zur UB hergestellt werden. Dies wird auch bei der Durchführung zukünf- tiger Schulungen von Lehrern, die bislang noch nicht in der UB waren, Be- rücksichtigung finden. Die Schulungsveranstaltungen der UB sollen von nun an regelmäßig im Spät- herbst angeboten werden. Das offizielle Fortbildungsprogramm der Bezirksre- gierung wird sie auch in Zukunft ausweisen. Darüber hinaus wird eine ent- sprechend frühzeitige, an die Schulungstermine erinnernde Kontaktaufnahme zu den einzelnen Schulen für sinnvoll gehalten. Organisatorisch erwies sich die Schulung vor Ort in der Schule als eine nicht so glückliche Lösung: neben möglichen, leicht vorstellbaren technischen Un- wägbarkeiten bei der Präsentation konnte die räumliche Orientierung in der UB im Rahmen der ppt-Einführung natürlich nur bedingt vermittelt werden. Deshalb sollen in Zukunft fachspezifische Führungen in der Bibliothek im Vor- dergrund stehen, wobei Schulungen von ganzen Lehrerkollegien, sofern sie an sog. Präsenstagen stattfinden sollen, z. B. nicht kollidieren sollten mit den Informationsveranstaltungen für Schulen (u. a. HIT (Hochschulinformations- tag)), die die Hochschule organisiert. Inhaltlich wird an dem skizzierten Schulungskonzept festgehalten, wobei eine flexiblere Handhabung in Anbetracht der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Lehrer im EDV-Bereich erforderlich erscheint. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass die Parallelität der Schulungen von Lehrern und Schülern, deren Lehrer noch nicht in der UB geschult wurden, in der derzeitigen Übergangsphase zu einer Mehrbelastung der Mitarbeiter führt, dies wird aber in Kauf genommen in Hinblick auf die künftige Entlastung. Das hier vorgestellte Konzept der Lehrerschulungen deckt sich mit dem Posi- tionspapier des VDB zum Thema ,,Vermittlung von Studienfertigkeiten im e- lektronischen Zeitalter" inhaltlich in weiten Teilen. Dies ist eine vom Zeitpunkt her wohl eher zufällige, schöne Bestätigung der Arbeit in der UB Osnabrück und gibt zusätzlichen Rückenwind für die Aktivitäten auch und gerade in Hin- blick auf die anvisierte und in einigen Fächern schon erreichte engere Zu- sammenarbeit mit den Fachbereichen bis hin zu einer Implementierung der fachlichen Schulungsangebote im Curriculum. 1510 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 11
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