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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN Man sollte im Bibliotheksrundgang aber auf das hinweisen, was der Bibliotheksbesucher nicht in der Bibliothek erwartet, z.B. den Wi- ckelraum im Erdgeschoss, die Möglichkeit, Lesebrillen und Liege- stühle auszuleihen, die Kinder- spielecke mit Betreuungs- möglichkeit für Kinder von studie- renden Müttern und Vätern, die Tatsache, dass die Ausleihe be- reits 18.00 Uhr schließt, die Biblio- thek aber, d.h. Lesesaal mit Infor- mation und Kopier- und Drucker- raum, bis 24.00 Uhr geöffnet hat, oder die Besonderheit, dass sich in den Schul- oder Semesterferien stets die Öffnungszeiten verän- dern, und wo und wie man die- se Änderungen herausbekommen kann. Schulung ruft die Assoziation her- vor, dass die Teilnehmer einem Lehrer begegnen, belehrt und in die Rolle von Schülern gedrängt werden. Man kann leicht an ver- gangene unangenehme Schul- situationen erinnert sein. Benutzerschulung ist der Ver- Eine Bibliothekspädagogik ist ein such, in Bibliotheken pädago- umfassendes pädagogisches Kon- gisch zu handeln. zept für das edukative Vorgehen in Bibliotheken. Dieses Handeln wird aus der Tra- Eine Bibliothekspädagogik hält nicht dition gespeist, das meint, es wird unhinterfragt an Traditionen fest. Sie am Althergebrachten unhinterfragt hinterfragt Herkömmliches, entwickelt festgehalten. Ein Beispiel dafür: Vermittlungsvarianten, reagiert auf un- Da schon immer für die Erstse- terschiedliche Lernvoraussetzungen, mester Bibliotheksrundgänge in geht neue Wege, begründet ihr Tun der Form ,,Service vorstellen, Gar- usw. derobe zeigen, Anmeldungsmoda- Eine Bibliothekspädagogik setzt sich BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 11 1495
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