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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN Diese Liste kann auch als allgemeiner Leitfaden gelten, weil die Semantik der Begriffe ausführlich diskutiert und das Wortmaterial strukturiert wurde in Vorzugsbegriffe, Synonyme, Unter- und Oberbegriffe. Begriffe für ,,Elekt- ronische Ressourcen" sind hier aber noch unterrepräsentiert. · Bezeichnungen der OPAC-Bestandteile und der Tätigkeiten, mit denen sich der Nutzer vertraut zu machen hat: Suchbegriffe (,,Eingabe? Anfrage? Abfrage?"), Ergebnismengen, Resultate, Kurzlisten, ,,Treffer" (,,Zielinforma- tionen"?), Register (Suchbegriffslisten?), Blättern, Einschränkung der Su- che, Boolesche Verknüpfungen, Trunkierung/Maskierung, ,,Suchgeschich- te", Dokument (oft ist nur ,,Datensatz" gemeint!), Downloading u.v.m. Näheres zum Thema ,,Was ist und was soll der Bibliothekskatalog?" bietet in (hoffentlich) allgemeinverständlicher Sprache auf Deutsch und Englisch der Beitrag ,,Zur Theorie der Bibliothekskataloge und Suchmaschinen" (http://www. biblio.tu-bs.de/allegro/formate/tks.htm), der im Zusammenhang mit einem Vortrag auf dem Augsburger Bibliothekartag entstand. Darin enthalten auch ein Vergleich zwischen Katalogen und Suchmaschinen. Hilfetexte zum Katalog sind zwar ein Spezialfall des Bereichs 2, sollten aber wohl getrennt behandelt werden. Nützlich wird es sein, zunächst eine Anzahl von OPAC-Angeboten zu sichten und in sprachlicher Hinsicht zu vergleichen. Hinweis: Es gab vor einer Weile einen Entwurf in englischer Sprache (von der IFLA initiiert) für die Gestaltung von OPACs, doch wurde dieser wieder zu- rückgezogen und noch nicht aktualisiert. Dabei war die sprachliche Ebene nur ein Teilaspekt, hauptsächlich ging es um die Funktionen. Unklar ist für alle drei Punkte, ob Unterschiede zwischen öffentlichen und wis- senschaftlichen Bibliotheken notwendig sein werden, und wie man damit um- gehen sollte. Sicher wäre es günstig, sie so gering wie möglich zu halten. Zu guter Letzt: meiden sollte man ganz allgemein Wörter und Ausdrücke, die einen im weitesten Sinne prahlerischen Beigeschmack haben, so z.B. ,,hoch- wertig", ,,leistungsstark", ,,einzigartig" und insbesondere alle Superlative. Spar- sam zu verwenden sind Ausrufzeichen. Die Sprache der Werbung ist nicht diejenige, der es nachzueifern gilt. Dank an Walther Umstätter (Humboldt-Universität) für die anregende Diskus- sion über das Thema. BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 10 1343
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