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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN zu vermeidenden Wörtern und Ersatzvorschlägen (Funktionalität, beinhalten, kreieren, Präsentation, ,,Viel Spaß"). Begriffe und Ausdrücke sind nur einer von vielen Aspekten der Sprachqualität: es geht auch um § Satzbau (sparsam mit Nebensätzen), § Persönliche oder unpersönliche Formulierung (jedoch nicht dauernd das Wörtchen ,,bitte" strapazieren; statt ,,man" lieber ,,Sie" ), § Verbal- statt Nominalstil, § Aktiv statt Passiv, § Konsistenz in der Wortverwendung (für wichtige, definierte Fachbegriffe auf Synonyme lieber verzichten), § Nicht nur Klarheit und Kürze, auch der Klang von Sätzen ist wichtig, § Konsistenz in der Gliederung größerer Texte und in der Methodik der Hervorhebung wichtiger Teile oder Wörter, u.v.m. Doch alles dies ist nicht bibliothekstypisch, sondern allgemeingültig! Zwar besteht in Bezug auf Hilfetexte die verbreitete Meinung, dass niemand sie liest. Dennoch sollten sie schon deshalb existieren, leicht erreichbar und gut durchdacht sein, damit im Fall der Fälle die Kompetenz der Bibliothek nicht durch das Fehlen solcher Texte in Zweifel gezogen werden kann. Haupt- ziel ist aber, dass wissbegierige Nutzer nicht unnötig schnell an Grenzen sto- ßen. Sie sollen leicht erfahren können, was hinter den Kulissen steckt und was sonst noch alles möglich ist. Als Beispiel: Zum Thema ,,Auftrag der Bibliothek" ist ein neuer Text geschrie- ben worden, der sich um allgemein verständliche Sprache bemüht und spe- ziell eine Hinführung zum Gebiet der Katalogisierung versucht: http://www.biblio.tu-bs.de/aufgaben.htm Dieser Text hat sich teilweise am ,,Leitbild" der SUB Göttingen orientiert, wel- ches aber wohl mehr für die betriebsinterne Motivation gedacht ist: http://www.sub.uni-goettingen.de/ebene_1/1_leitbild.html.de Zu empfehlen ist, weitere Texte mit ähnlicher Zielsetzung zu sammeln und auszuwerten. 3. Terminologie rund um Kataloge Der Kernbegriff ,,Katalog" gehört ganz an den Anfang der Überlegungen. Der Online-Katalog ist mittlerweile in allen wissenschaftlichen und den meisten öffentlichen Bibliotheken der Hauptkatalog, und oft gibt es gar keinen anderen mehr. Damit kann das Akronym ,,OPAC" getrost ad acta gelegt werden. Auf BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 10 1341
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