Path:
Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN gien, was die Bereitstellung verschiedener adäquater WWW-Zugänge bzw. Menüführungen sinnvoll erscheinen lässt. So benötigen Studenten im Grund- studium weniger spezifische und weniger umfassende Informationen zu einem Themengebiet als ein Wissenschaftler. Ihnen sollten aber ergänzende Hilfe- stellungen angeboten werden, die didaktisch aufzubereiten sind. Auch zwi- schen den Fächern sind die Informationsanforderungen und daraus resultie- rende Methodenkenntnisse unterschiedlich. Als grundsätzliches Problem bei der Gestaltung von Websites ist die fehlende Methodenkompetenz bei dem bibliothekarischen Personal zu sehen. Zwar verfügen inzwischen insbesondere an größeren Bibliotheken viele Mitarbeiter über grundlegende technische Kenntnisse zur Erstellung einfacher WWW- Seiten, allerdings fehlen meist Kenntnisse zur effizienten nutzerorientierten Gestaltung von Websites. Erforderlich sind jedoch Fortbildungen, die den WWW-Teams an den Bibliotheken vor allem Kriterien und Methoden eines funktionalen nutzer- bzw. zielgruppenorientierten Designs vermitteln, um so den Anforderungen der ,,Usability" gerecht zu werden. 4. Technik und Software Sowohl die Inhalte als auch die Gestaltung bibliothekarischer Websites sind ohne den Einsatz von EDV-Technik nicht denkbar. Insbesondere in den An- fängen des Internets prägten die EDV-technischen Potentiale das bibliotheka- rische Informationsangebot. Jede technische Innovation wurde dabei bei den Websites der Bibliotheken übernommen. Erste Ende der neunziger Jahre entwickelten die Bibliotheken eigene Anforde- rungen an die EDV-Technik als Instrument zur Wahrnehmung von übergeord- neten Aufgaben der Informations- und Literaturversorgung. Diese Emanzipati- on gegenüber der EDV führte u.a. zur Diskussion, ob und in welchem Umfang neue EDV-Techniken bei bibliothekarischen Websites zum Einsatz kommen sollen. Die Teilnehmer des Round Tables befürworteten dabei mehrheitlich eine eher zurückhaltende Strategie, wonach nicht jede neue technische Ent- wicklung sofort in bibliothekarische Seiten realisiert werden sollte. Dadurch kann auch Benutzern mit älteren EDV-Systemen der Zugriff auf das Informati- onsangebot ermöglicht werden. Auf unnötige Anwendungen mit Plug-In- Zwang beim Anwender sollte möglichst verzichtet und HTML/XML-Standards eingehalten werden. Andererseits dürfen Bibliotheken mit ihren WWW- Angeboten auch nicht auf alten Standards beharren, was sich negativ auf die Reputation der Bibliotheken auswirken würde. Als Problemfelder im Bereich der Technik und Software sehen die Teilnehmer des Round Tables § WWW-Angebote kleinerer Bibliothken BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 10 1331
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.