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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Informationsvermittlung Personalressourcen praktisch nicht zu leisten ist, wurde von den Bibliotheken eine maschinelle Lösung gefordert. Eine maschinelle Lösung schien auch deshalb vernünftig und machbar, da bei den konsortial erworbenen Online- Ressourcen keine lokal unterschiedlichen Bestandsinformationen wie Signatu- ren, Standorte etc. anfallen und die Lokaldatensätze somit verbundweit stan- dardisierbar sind. Ebenfalls in einer standardisierten Form sollte der Nachweis des hessischen ,,Bestandes" an Online-Zeitschriften in der Zeitschriftendatenbank ermöglicht werden. 3. Wie lassen sich lizenzfreie Online-Ressourcen für die OPACs nutzbar ma- chen? Erfreulicherweise enthalten die Datenlieferungen von ZDB und Deutscher Bibliothek (Wöchentliches Verzeichnis der Deutschen Nationalbibliographie) eine zunehmende Anzahl von lizenz- bzw. kostenfrei nutzbaren Zeitschriften und Hochschulschriften. Seitens der HeBIS-Bibliotheken wurde der Wunsch geäußert, diese zusätzlich zu den konsortial erworbenen Zeitschriften für die lokalen OPACs nutzbar zu machen, freilich unter der Prämisse, dafür keinen manuellen Aufwand betreiben zu wollen. Da Datensätze für lizenzfreie Online-Zeitschriften eine eindeutige diesbezügli- che Kennzeichnung enthalten und die Hochschulschriften aus den DDB- Lieferungen grundsätzlich frei verfügbar sind, war es möglich, auch hier ein automatisiertes Verfahren zu entwickeln. Dabei mussten allerdings die fachli- chen Bedürfnisse der Bibliotheken berücksichtigt werden. Während die Uni- versalbibliotheken des HeBIS-Verbundes Interesse am gesamten Fächer- spektrum hatten, äußerten einige Spezialbibliotheken Bedenken, in ihren O- PACs mit fachfremden Online-Ressourcen überschwemmt zu werden. Es musste also ein entsprechendes Selektionsverfahren gefunden werden. 4. Wie lässt sich die Anzeige der URLs im OPAC übersichtlicher gestalten? Für viele Online-Ressourcen sind in den Titelaufnahmen inzwischen mehrere URLs nachgewiesen, wobei aber nicht immer unter allen auf das Dokument zugegriffen werden kann. Für die Benutzer des Verbundkataloges wie auch der lokalen OPACs ist die Vielzahl der angebotenen Adressen meist verwir- rend. Deshalb wurde eine Möglichkeit gesucht, Benutzern zumindest in ih- rem lokalen OPAC nur noch eine ausgewählte URL anzubieten. Diese muss entsprechend aus den Titeldaten in die Lokaldaten, also in die Bestandsan- zeige, übernommen werden. 1316 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 10
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