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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN · Die Bände werden in der Kollation und die Bandtitel in je einer separaten Inhaltsfußnote (Feld 505) erwähnt. Auch hier hängen alle Exemplarsätze an derselben Titelaufnahme, die einzelnen Stücktitel sind aber im Titel- index recherchierbar. Diese Lösung wird oft angewandt bei mehrbändigen Werken mit Stück- titeln, aber nur einem Autor. · Individuelle Titelaufnahmen mit vollständiger bibliographischer Beschrei- bung für das Gesamtwerk und für jeden der Einzelbände. Die Titelaufnah- men der Einzelbände werden über das Feld 490 mit der Titelaufnahme des Gesamtwerkes verknüpft. Diese Lösung findet z.B. Anwendung, wenn die Stücktitel von verschiedenen Autoren stammen. Mit dieser Lösung ist die Anzahl der mehrstufig erfassten mehrbändigen Wer- ken ganz wesentlich reduziert worden. 6. Persönliche Eindrücke Der Aufwand für die Umschulung der Mitarbeitenden ist schwer abzuschätzen, da gleichzeitig mit dem Wechsel auf AACR2 ein neues Bibliothekssystem in Betrieb genommen wurde. Alles in allem hielt sich der Schulungsaufwand a- ber in Grenzen. Dagegen muss erwähnt werden, dass die Kataloge, und dabei vor allem die Autoritätsdateien, ein gutes Stück inkonsistenter geworden sind. Ursprünglich war geplant, während zwei Jahren nach der Umstellung auf sys- tematische Bereinigungsarbeiten zu verzichten. Tatsache aber ist, dass auch bald drei Jahre nach der Umstellung kaum Kapazitäten für systematische Be- reinigungen vorhanden sind. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, welche Bedeutung einem konsistenten Katalogs zugemessen wird. Schließlich noch ein Wort zur Fremddaten-Übernahme: Da sich der IDS aus den oben genannten Gründen gegen die LoCNA als Autoritätsdatei entschie- den hat, müssen bei jeder Titelaufnahme, die aus der Fremddatenbank über- nommen wird, alle Eintragungen mit der entsprechenden eigenen Indexliste abgeglichen werden. Ebenfalls müssen allfällige Verknüpfungen angepasst werden. Dagegen ist eine Anpassung bei den bibliographischen Daten nur in den seltensten Fällen nötig. Die Fremddatenübernahme ist damit sicher eine deutliche Arbeitsersparnis, ein unverändertes Übernehmen von Fremddaten ist hingegen eine Illusion. BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 10 1313
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