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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

Technik THEMEN Der erste Referent aus dem Kreis der Betatester stellte den Web-OPAC als funktionsreich, aber mit Schönheitsfehlern behaftet dar; zum Beispiel muss man beim Einstieg die Suche erst suchen. Die Katalogisierung bezeichnete er als das schwächste Modul, das äußerst gewöhnungsbedürftig sei, noch Fehler und Ungereimtheiten enthalte, umständlich in der Bedienung sei und damit die Arbeit unproduktiver mache. Die Aufteilung der Katalogisierung in Recherche, Katalogisierung und Exemplarsatz mache manches komplizierter, als es sein müsse. Dass man sich an eine schlechtere Handhabung eines neuen Sys- tems gewöhnen kann, dürfe nicht von vornherein bei der Softwareentwicklung eingeplant werden. Der Referent listete diverse Schwächen von Alephino auf: mangelnde Über- sichtlichkeit bezüglich des Bearbeitungsstatus eines Datensatzes, wenig hilf- reiche Dublettenanzeige durch die Beschränkung auf die Anzeige der Identifi- kationsnummer anstelle des Titels, komplizierte Erfassung durch Einsatz lan- ger Listen von MAB-Kategorien, Fehlen von Hotkeys für die Abspeicherung, 'Feldinhalt löschen' oder 'Zeile löschen', fehlerhafte Indexlisten zu biblischen Werken und Körperschaften, keine ausreichende Verbesserung der Schlag- wortverarbeitung nach der Test-Version von Alephino. Die Speicherung erfolgt dreistufig: als ,,New-Sätze", lokal und auf dem Server, was für kleinere Biblio- thekssysteme eher verwirrend wirkt. Einige Verbesserungsvorschläge aus der ersten Testrunde der Gruppe der Betatester wurden von der Firma Ex Libris bereits sehr konkret umgesetzt. Trotzdem stellte sich die Frage, welche Einflussmöglichkeiten eine Alephino- Anwendergruppe im internationalen Kontext der Firma noch haben kann. Der Referent wünschte sich zum Schluss seiner Ausführungen von der Firma Ex Libris, dass sie hartnäckig versuchen sollte, die BIS-LOK-Anwender mit einem überzeugenden Produkt zu gewinnen. 3.3. Koreferat aus dem Betatest Die zweite Referentin ging zunächst auf die Windows-Problematik des Sys- tems ein, das gegenüber der ruhigen BIS-LOK-Oberfläche eine Fülle von Fenstern gleichzeitig öffnet. Zwar werden dadurch viele Sprungmöglichkeiten innerhalb eines Moduls und zwischen den einzelnen Modulen geboten, ande- rerseits schaffen sie aber auch ein großes Maß an Verwirrung, welches Fens- ter wirklich aktiv ist und wo man sich gerade befindet. Als ,,Heimvorteile" von Alephino bezeichnete auch sie die völlig problemlose Datenübernahme, die Wiedererkennung von Arbeitsabläufen, den Preis bei einem Umstieg und die Zusammenarbeit mit einer bekannten Firma. Ihre Be- wertung von Alephino stellte sie im Vergleich zu BIS-LOK auf: BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 1 73
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