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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

Institutionen THEMEN 16. Dabei fehlt es nicht so sehr am Bewusstsein für die Dringlichkeit der Auf- gabe und den für den Routinebetrieb der entsprechenden Einrichtungen zur Verfügung gestellten Finanzmittel als an der kreativen Freisetzung und Um- setzung wirklich neuartiger, wegweisender Problemlösungen, mit denen von Deutschland aus ein angemessener Beitrag zur internationalen Entwicklung im Bereich der wissenschaftlichen Informations-Infrastrukturen geleistet wer- den kann. An dieser Stelle will die vorliegende Fördermaßnahme ansetzen. Themenbereiche Integriertes Informationsmanagement an den Hochschulen (Themenbereich I) 17. Sowohl in den ,,Empfehlungen zur digitalen Informationsversorgung durch Hochschulbibliotheken" des Wissenschaftsrats aus dem Jahr 2001 als auch den Empfehlungen ,,Informationsverarbeitung an Hochschulen" der Kommis- sion für Rechenanlagen fordern die Autoren, die institutionelle Trennung zwi- schen Hochschulbibliotheken und vergleichbaren Einrichtungen der Wissens- speicherung und Informationsvermittlung aufzubrechen. Für eine effektive Nutzung der erweiterten Kommunikations- und Publikationsmöglichkeiten sind neuartige Formen der Informationsbereitstellung und -bewertung sowie Ver- änderungen der gegenwärtig in den Hochschulen vorhandenen Informations- infrastrukturen erforderlich. Strukturelle Veränderungen im IuK-Bereich sollen die stärkere Kooperation der einzelnen Institutionen, den Einsatz eines Gene- ralverantwortlichen für Information und Kommunikation in der Hochschullei- tung oder eines geeigneten Lenkungsausschusses mit entsprechenden Ent- scheidungskompetenzen für die Koordinierung aller IT-Aufgaben ermöglichen. Dieser soll für die technische, organisatorische und nutzungsrechtliche Integ- ration bzw. Koordination verschiedener IT-Bereiche, z. B. Fakultäten, Rechen- zentrum, Bibliothek, Medienzentrum und Verwaltung zuständig sein. 18. Gegenwärtig gibt es eine Reihe von Projekten und Vorhaben, in denen das Zusammenwirken von meist zwei Institutionen zu einem begrenzten The- ma erprobt wird. Dabei behalten die Beteiligten ihre Kernkompetenz, die Ko- operation findet im Überlappungsbereich statt. Nur in seltenen Fällen sind mehr als zwei Institutionen beteiligt. Im Regelfall wird durch diese Projekte aber keine neue Struktur der Kooperation auf Dauer festgelegt. Wegen der unbestrittenen Wichtigkeit von IuK und ihrer Bedeutung für die gesamte Uni- versität erscheint aber gerade dieser Aspekt der Leitungsstrukturen auch un- ter dem Gesichtspunkt der Ressourcenverteilung besonders wichtig zu sein. 19. Ziel von Maßnahmen soll es deshalb sein, die vielfach diskutierten neuen Modelle des Zusammenführens von Bibliothek, Rechenzentrum, Medienzent- rum und Fakultäten durch strukturbildende Förderung durch die DFG in die BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 8/9 1099
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