Path:
Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Digitale Bibliothek Kenntnis anderer Card-Image Kataloge Nach der Beschäftigung mit ,,normalen" OPACs wurden die Respondenten ge- fragt, ob ihnen auch Card-Image Kataloge anderer Institutionen bekannt sei- en. Fast die Hälfte der Befragten (46%) bejahte diese Frage, während etwas mehr als die Hälfte (54%) keine weiteren CIPACs kannte. Die Subgruppen- Ergebnisse (Tab. 30) zeigen, dass die Kenntnis weiterer CIPACs nicht nur mit dem ,,Experten"-Index korrelierte (,,hoch": 59%, ,,niedrig": 31%), sondern auch mit dem Benutzerstatus (Hochschulpersonal: 59%) und dem Fachgebiet (Geisteswissenschaftler: 52%). Bei dem scheinbaren Zusammenhang mit 10 ,,CIPAC-Typ" handelt es sich dagegen sicherlich um ein Artefakt. Die Respondenten, die angaben, einen oder mehrere andere CIPACs zu ken- nen, wurden auch gebeten, die jeweiligen Bibliotheken bzw. Institutionen zu nominieren; die betreffenden Antworten wurde als ,,richtig", ,,falsch" oder ,,un- 11 klar" codiert und ausgezählt. Die überwiegende Mehrheit (81%) vermochte zumindest eine richtige Nennung anzugeben; nur 19% waren dazu nicht in der Lage. Allerdings kannten die meisten Befragten nicht mehr als eine relevante Institution. Die Anzahl der falschen oder unklaren Angaben war insgesamt re- lativ gering. Dieses Ergebnis zeigt, dass bei den Benutzern durchaus von ei- ner gewissen Kenntnis anderer CIPACs ausgegangen werden kann, selbst wenn diese nicht allzu weitreichend sein dürfte. Dieselben Respondenten (N=146) wurden auch gefragt, wie oft sie CIPACs an- derer Institutionen im vergangenen Semester benutzt hätten. Wie Abbildung 12 zeigt, antworteten über 60%, dass sie derartige Kataloge zumindest häufig benutzt hätten (26% und 35%); weitere 21% sprachen von ,,hin und wieder", während nur relativ kleine Anteile für ,,selten" (10%) bzw. ,,gar nicht" (6%) re- sultierten. Daraus folgt die Annahme, dass CIPAC-Benutzer, die andere Card- Image Kataloge kennen, diese wahrscheinlich auch relativ häufig benutzen. 10 Der mit 57% deutlich erhöhte Wert der ,,Typ A"-Subgruppe hat nichts mit dem CIPAC-Typ zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die CIPACs der beiden großen Wiener Forschungsbibliotheken zufällig vom selben Softwaretyp sind. 11 Die Auszählung von Häufigkeiten für einzelne Institutionen hätte nur im Rahmen einer quantitativen und repräsentativen Umfrage Sinn gehabt. 1082 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 8/9
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.