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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

Digitale Bibliothek THEMEN Universitätsbibliothek Wien verteilten sich die Präferenzen gleichmäßiger auf die sechs dort angebotenen CIPACs, obzwar durchaus erkennbar war, dass der Nominalkatalog 1932­1988 als wichtigster der sechs eingestuft und der Zentralkatalog der Institute vergleichsweise als weniger bedeutend angesehen wurde (Tab. 7). Festzuhalten ist, dass im Fall beider Bibliotheken die Wertun- gen für die Sachkataloge relativ hoch ausfielen ­ ein Ergebnis, mit dem nicht zu rechnen war und das mit anderen Resultaten (vgl. unten) durchaus harmo- niert. Für die Tschechische Nationalbibliothek resultierte insoferne ein ähnli- ches Bild wie für die Österreichische, als die drei allgemeinen Nominalkatalo- ge als viel wichtiger angesehen wurden als die fünf spezielleren CIPACs, wobei der älteste dieser Kataloge (1501­1950) die höchste Wertung erhielt (Tab. 8). Größeres Interesse für die allgemeinen im Vergleich zu den spezielleren Kata- logen klang auch im Falle der übrigen Bibliotheken an, doch handelte es sich hier nur um ziemlich kleine Sub-Samples (Tab. 6­13). Der generelle Zweck der CIPAC-Recherche wurde durch eine Frage erhoben, die auf den Typ der jeweils zuletzt durchgeführten Suche abzielte. Die Respondenten wurden aufgefordert, zwischen ,,known-item" (anders um- schrieben) und sachlicher Recherche zu wählen, mit "Werke eines bestimm- ten Autors" als dritter und "Anderes" als vierter Option, wobei Mehrfachanga- 7 ben möglich waren. Abbildung 2 zeigt, dass die Mehrheit der genannten Su- chen jenen entsprachen, die ­ wenn es um Kartenkataloge geht ­ üblicher- weise in Autorenkatalogen getätigt werden (Autor/Titel bekannt bzw. Suche nach Werken eines bestimmten Verfassers). Dies ist nicht weiter überra- schend, denn (mit Ausnahme einer Bibliothek) inkludierte das CIPAC-Angebot aller teilnehmenden Institutionen Nominalkataloge, während Sachrecherchen nicht überall möglich waren. Angesichts dieses Umstands ist das Ergebnis, wonach 29% der jeweils letzten CIPAC-Suchen sachliche waren, besonders bemerkenswert. Es legt die Hypothese nahe, dass die Benutzer sich für CI- PACs auch als Instrumente der Sachrecherche interessieren und diese Katalo- ge nicht nur für die (naheliegende) Autor/Titel-Suche in Betracht ziehen. Vertrautheit mit CIPACs, erlebte Einfachkeit der Benutzung, Benutzungs- kompetenz Eine Reihe von Fragen beschäftigte sich mit dem Ausmaß der Vertrautheit der Befragten mit CIPACs, den von ihnen wahrgenommenen bzw. erlebten Prob- lemen und Schwierigkeiten sowie ihrer Bewertung von CIPACs hinsichtlich der Blätter- und Suchfunktionen. 7 Subgruppen-Ergebnisse: Tab. 4. BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 8/9 1069
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