Path:
Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Digitale Bibliothek 3 Die Projektpartner und ihre Rollen An der Aufbau- und Entwicklungsphase des GAP-Verbundes sind vier Partnerinstitutionen beteiligt. Dabei ist das Regionale Rechenzentrum der Universität Hamburg als Konsor- tialführer primär zuständig für die Arbeiten im Bereich der Organisation und des Marketing für den GAP-Verbund und für das Projektmanagement. Zusätz- lich ist das RRZ für die Gestaltung der Authentifikationsschicht von GAP zu- ständig. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist maßgeblich betei- ligt am Einwerben wissenschaftlicher Inhalte zur Publikation im GAP-Verbund. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das dort angesiedelte Sondersammelge- biet Politik und Friedensforschung sowie das inhaltlich verwandte Projekt zum Aufbau einer virtuellen Fachbibliothek. Die technischen Entwicklungsschwerpunkte von GAP sind beim Bibliotheks- und Informationszentrum der Universität Oldenburg (BIS) angesiedelt. Dabei ist das BIS vor allem zuständig für die Entwicklung und Implementierung der WWW-basierten Workflow-Plattform und für die von den Front-Offices nutzba- ren Werkzeuge für die Autorenunterstützung. Die Universitätsbibliothek Karls- ruhe schließlich hat die technische Gestaltung der kooperativ nutzbaren Prä- sentations- und Portalfunktionen übernommen und ist an deren inhaltlicher Gestaltung maßgeblich beteiligt. 4 Projektplanung Das Projekt hat seine Arbeit am 1. Dezember 2001 begonnen. Im Rahmen der Gesamtplanung ist dabei das erste Jahr für das Gros der Spezifikations-, Ent- wicklungs- und Implementationsarbeiten reserviert: gegen Ende des Jahres 2002 sollte damit eine erste operationale Plattform verfügbar geworden sein. Diese ist Grundlage für eine kontrollierte Erweiterung des Kooperationsmo- dells um einige wenige Teilnehmer im zweiten Projektjahr mit dem Ziel der Evaluation und Revision der technischen Verfahrensbestandteile sowie der inhaltlichen Erweiterung des Kooperationsmodells im Laufe des Jahres 2003. Am Ende des Jahres 2003 sollten die dann gewonnenen Erkenntnisse hin- sichtlich der technischen und ökonomischen Skalierbarkeit der GAP- Kooperation hinreichende Voraussetzungen für die weitere Öffnung des Ver- bundes im Sinne eines bundesweit offenen Routineverfahrens ab Beginn 2004 geschaffen haben. 5 Hamburg UP im GAP-Verbund Einen Präzedenzfall für die in der GAP-Kooperation erzielbaren Synergieeffek- te stellt in gewisser Hinsicht der parallel zum Verbundprojekt im Aufbau be- findliche Universitätsverlag Hamburg UP dar. Hamburg UP besteht seit dem 1. 866 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 7
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.