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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Erschließung Um Doppelsignaturen bei den Überspielungen zu vermeiden, wurde auf der Fachgruppen-Sitzung vom 3.2.1997 die Festlegung getroffen, Präfixe vor die Signaturen zu setzen, über die die jeweiligen Titel hinsichtlich ihres Standortes sofort identifizierbar wären. Darüber hinaus musste aber auch das System die einzelnen Datenbanken beim Zusammenspiel identifizieren können, so dass auch Präfixe vor die Ident-Nummern gesetzt wurden. Diese und viele weitere nötige Änderungen realisierte inzwischen ein sehr versierter Allegro-Spezialist, den wir zeitweise über eine Firma an die Bibliothek binden konnten. Ohne diese regelmäßige externe Unterstützung durch einen Systemanalytiker hätten wir das Projekt längst ad acta legen müssen. Erste Probeläufe des Einspielens von Allegro-Daten eines Rechners auf einen anderen im Schulmuseum führten zu dem chaotischen Ergebnis, dass ganze Datensätze verschwanden oder ­ bei mehrbändigen Werken ­ Bände an völ- lig falschen Büchern hingen. Da kurz danach auch noch die Betreuung durch unseren Fachmann abbrach, nahm man verständlicherweise großen Abstand von weiteren Einspielungen. Im Oktober 1997 wurde das Projekt verlängert, indem sechs Projekt- Mitarbeiter in der Hauptbibliothek und zusätzlich sechs weitere erstmals in den Zweigbibliotheken (zwei Schulmuseum, zwei documenta artistica, einer Sport- museum, einer Naturwissenschaftliche Sammlung) eingesetzt werden konnten. Die Freude über die Forcierung wurde schnell getrübt, denn die Be- schäftigungsgesellschaft zog sämtliche Mitarbeiter schon nach einem halben Jahr wieder ab, da das Arbeitsamt die für ein Jahr zugesagte Finanzierung auf ein halbes Jahr reduzierte. Großes Unverständnis darüber bestand natürlich auch bei den Projekt-Mitarbeitern. Der Aufwand für die Schulung und Kontrolle der Titelaufnahmen in der Anfangsphase rentierte sich dieses Mal leider nicht, da ein Vierteljahr Einarbeitungszeit mindestens vonnöten ist. Leider gelang es ab Mitte 1998 nur noch vereinzelt bis gar nicht, neue Mitar- beiter für das Projekt zu bekommen, bzw. noch laufende Projekte zu verlän- gern. Die dadurch eingetretene Stagnation ließ das sinnvolle Vorhaben, alle Buchbestände des Stadtmuseums in einem Zentralkatalog der Hauptbiblio- thek zu vereinen, bis heute unrealisiert. Wenigstens konnten die Bestände der Zweigbibliotheken teilweise PC-gestützt erfasst werden. Ist der Zentralkatalog aus den genannten Gründen auch nicht zustande ge- kommen, so konnte doch der gesamte Bestand der Hauptbibliothek (Märki- sches Museum und Berlin-Museum sowie alle Neuzugänge) ­ auch mit Hilfe einzelner AB-Maßnahmen - mit Stand 10/2001 computergestützt aufgearbeitet und inhaltlich erschlossen werden (darunter auch alle vorhandenen Kreis- und 726 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 6
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