Path:
Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 36.2002 (Rights reserved)

Digitale Bibliothek THEMEN Bibliothekstyp - spezifische Angebote für Fachwissenschaftler mit der entsprechenden spezifischen fachlichen Erschließung. · Verbund lediglich Vermittler von Ressourcen Der KOBV besitzt keine eigenen Ressourcen, sondern ist lediglich der Vermittler von Ressourcen, wenn auch die KOBV-Suchmaschine den di- rekten Zugriff auf elektronische Dokumente erlaubt. Die Bibliotheken sind hingegen die Besitzer des Medienbestandes oder Lizenznehmer ihrer e- lektronischen Ressourcen, seien es Campus-Lizenzen oder Lizenzen für den direkten Zugriff bei den Verlagen. · KOBV kann nur so offen sein wie die Bibliotheken Der KOBV hat den Anspruch, über das Internet einen universellen Zu- gang zu Informationen anzubieten und offen zu sein für jeden Nutzer. Dagegen gibt es teilweise in den Bibliotheken - durchaus berechtigte - Ausleih-, Zugangs- und Nutzungsbeschränkungen für bestimmte Materi- alien und/oder bestimmte Nutzer. · Dezentrales Verbundmodell des KOBV Auch das dezentrale Modell des KOBV gibt Grenzen vor, beispielsweise dadurch, dass keine zentrale Katalogisierung stattfindet. Die Bibliotheken haben durch dieses Modell ein höheres Maß an Autonomie, allerdings aufgrund der lokalen Erschließung auch einen höheren Eigenanteil an Katalogisierungsarbeit. 4.3 Resümee Als Resümee ist festzuhalten: Die Bibliotheken sind die direkten Dienstleister für die Nutzer, indem sie Lite- raturbestände (konventionelle und elektronische) aufbauen, erschließen und für die Nutzung bereit stellen. Sie müssen auch künftig ihre Zugangs-, Zugriffs- und Ausleihdienste nach den spezifischen Bedürfnissen ihrer Nutzer gestalten und weiter ausbauen. Der KOBV ist von seinem Verständnis her vor allem Vermittler dieser Dienst- leistungen. Als regionale Service-Einrichtung bündelt er Dienstleistungen und Ressourcen der Bibliotheken und trägt dafür Sorge, dass insbesondere durch den Einsatz moderner Technologien ein Mehr an Leistungen für Nutzer und Bibliotheken entsteht. BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 4 463
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.