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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue36.2002 (Rights reserved)

THEMEN Beruf Einen realistischen Überblick gibt die Zusammenfassung der Studie ,,Exis- tenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit" von der Johann Daniel Lawaetz Stif- 2 tung , die eine Umfrage unter geförderten Existenzgründern beschreibt. Desweiteren erarbeitete Frau Frahm die Anforderungen an den Information- Broker, die sehr umfangreich und vielseitig gestreut sind, wie Theorie- und Praxisberichte belegen. Dabei orientierte sie sich an dem Europäischen Zerti- 3 fizierungshandbuch für Informationsfachleute und verglich mit diesem. Um weitere Meinungen aus der Praxis einzuholen, besuchten Frau Wöhr und Frau Guntermann auf der Multimediamesse MULTIMEDIX am 10. November 2001 den Workshop ,,Info-Broker - Berufsbilder und Arbeitsfelder" geleitet von Andreas Teller. Fragen, die in diesem Workshop noch nicht geklärt wurden, besprachen die Studentinnen anschließend in einem kurzen Interview mit Herrn Teller. Die bereits theoretisch erarbeiteten Anforderungen an den Infor- mation-Broker spiegelten sich in diesem Gespräch wider. 4 Die Ergebnisse der Auswertung der Infobroking-Studie zu Informations- Dienstleistungen in Hamburg, erarbeitet von der Projektgruppe Infobroking der Fortbildung ,,Dienstleistungsmanagement" bei der Deutschen Angestellten- Akademie Hamburg sind nahezu übereinstimmend mit den Ergebnissen, die die Gruppe ,,Markt I" gleich zweifach erarbeitete. Die Gruppe recherchierte deutschlandweit nach Adressen von Informationsspezialisten, die nicht auf der 5 DGI-Liste verzeichnet sind. Unter insgesamt 89 selbständigen Informations- spezialisten wurde dann eine Befragung durchgeführt, die Aufschluss über ihre Existenzgründungen und die Erfahrungen damit geben sollte. Die Ergebnisse kurz zusammengefasst: Die Einstiege in den Beruf sind sehr unterschiedlich und es gibt keinen festen Ausbildungsweg, den der Informati- on-Broker genossen haben sollte. Quereinsteiger dominieren diesen Berufs- zweig, die meisten haben ein Studium in einem bestimmten Fachgebiet, in dem sie dann Recherchen anbieten. Auch das Aufgabenspektrum ist sehr vielseitig und reicht neben der hauptsächlichen Informationsrecherche von Buchveröffentlichungen bis Übersetzungen. Die Ein-Personen-Betriebe sind hauptsächlich für Wirtschaft und Industrie tätig. Die Einkommenschancen sind 2 Die komplette Studie liegt unter www.lawaetz.de/main/veroeffentlichungen/index.htm als pdf-Datei vor. 3 ECIA The European Council of Information Associations (Herausgeber) Euroguide: europäisches Zertifizierungshandbuch: Handbuch zur Charakterisierung von Kompetenzprofilen für Informationsfachleute in Europa. Frankfurt (Main), DGI, 2001 4 Teller, Andreas: Infobroking-Studie zu Informationsdienstleistungen in Hamburg. Hamburg, kein Verlag, 2001 5 DGI-Liste Information-Broker: http://www.dgd.de/infobroker/plz.htm 432 BIBLIOTHEKSDIENST 36. Jg. (2002), H. 4
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