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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN unbewusst nicht berücksichtigt worden waren, wie neu auf den Markt ge- kommene oder sonstige von der UB Tübingen neu abonnierte Titel. Ca. zwei Drittel der ausgewerteten Zeitschriften erscheinen in nicht deutsch- sprachigen Ländern. Der Inhalt wird komplett dokumentiert, soweit es sich dabei um Aufsätze handelt. Nicht berücksichtigt werden Rezensionen, er- bauliche und belletristische Texte sowie Mitteilungen über Institutionsinter- na und Kurzberichte über Kongresse. ­ Zusätzlich zu der Zeitschriftenin- haltsdokumentation wurde 1995 mit derjenigen des Inhalts theologischer Festschriften begonnen. Aufgenommen werden Festschriften für Personen und Institutionen von wissenschaftlichem Charakter und mit Erscheinungs- jahr 1995ff., pro Jahr etwa 100 mit durchschnittlich 25 Beiträgen. ­ Ver- suchsweise wurde darüber hinaus 1999 mit der inhaltlichen Dokumentati- on ausgewählter Kongresspublikationen begonnen. Die Quantität über- steigt selbst bei strenger Beschränkung auf das Wichtigste deutlich die der Festschriften. Die Zukunft wird zeigen, ob die Kongressschriftendoku- mentation auf Dauer durchgehalten werden kann. ­ Nicht gedacht ist an die Aufnahme thematischer Sammelbände, die weder Festschriften noch Kongresspublikationen sind, in die inhaltliche Dokumentation. Neben ka- pazitären Gründen findet diese Entscheidung ihre Rechtfertigung auch darin, dass thematische Sammelbände sachlich in anderen Nachweisin- strumenten (Bibliothekskatalogen) über ihren Gesamttitel meist hinrei- chend erschlossen sind. 2. Quelle des Current-Awareness-Dienstes waren naturgemäß primär die In- haltsverzeichnisse der ausgewerteten Zeitschriften. Da in diesen die Auf- satztitel nicht selten verkürzt sind, wurde 1996 dazu übergegangen, der bibliographischen Erfassung der Aufsätze deren eigentliche Titelei zugrun- de zu legen. Zugleich wurde ab 1996 die volle bibliographische Seitenzäh- lung erfasst, während zuvor, den Charakter eines Inhaltsverzeichnisses emulierend, nur die Seitenzahl aufgenommen wurde, die den Beginn eines Aufsatzes markierte. Eine weitere Verbesserung erfuhr die bibliographi- sche Qualität etwa Mitte 2000: Neben den normalisierten und ggf. ermittel- ten Ansetzungsformen der Autoren ­ übrigens bis zu sechs pro Aufsatz ­ wurden die Vorlageformen in der bibliographischen Beschreibung erfasst. 3. Die Current-Awareness-Version des ZiD - wie gesagt: eines Current- Contents-Dienstes höherer Ordnung - hatte bereits neben Autorenregis- tern über Indizes von Personen und biblischen Texten verfügt, die in den nachgewiesenen Aufsätzen behandelt wurden: pragmatischer Ansatz einer einfachen Sacherschließung. Dieses Konzept wurde im ersten Jahr der E- xistenz der Datenbank (1995) erweitert um eine klassifikatorische Er- schließung der Aufsätze durch je eine bis vier Notationen einer selbst ent- BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 11 1527
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