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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

THEMEN Digitale Bibliothek gen Bibliotheken auch Büchern) durch die üblichen Fernleihstellen an nord- amerikanischen Bibliotheken, ohne dass Deutschkenntnisse erforderlich wä- ren. Wir freuen uns über die bisherige Akzeptanz dieses Angebots: 25 Biblio- theken in den USA und in Kanada nehmen hier teil, und die Zahl wächst stän- dig. Näheres über GBVdirekt/North America erfährt man bei http://www.gbv.de/en/direkt/NA/frameset.htm. In einer zweiten Phase ist die Arbeitsgruppe jetzt dabei, Dokumentschnellliefe- rung in der umgekehrten Richtung einführen. Leider haben wir kein Subito und kein GBVdirekt, denen deutsche Bibliotheken sich problemlos anschließen können. Zu einem Versuchsprogramm hat die Research Libraries Group (RLG) im Sommer 2001 ihre ILL-Manager-Software kostenlos an zwei deut- sche und acht nordamerikanische Bibliotheken gegeben. Die nordamerikani- sche Partner wollen so Dokumente in einer Teststellung nach Göttingen und München liefern. Bibliographische Kontrolle - The Bibliographic Control Working Group Ein wichtiges Gebiet, das man für die gegenseitige Mitarbeit identifiziert hat, betrifft Organisation, Kontrolle und Zugang zu Informationen. Deutsche For- schungs- und Universitätsbibliotheken haben erst vor kurzem die starke Be- deutung des Quellenaustausches auf dem Gebiet des Technologietransfers zusätzlich zur Koordination von Vorgängen im Bereich der bibliographischen Kontrolle erkannt. Bei diesem Vorhaben spielen nationale und internationale Standards für die Herstellung einer Infrastruktur oder Plattform zum bibliogra- phischen Datenaustausch eine Schlüsselrolle. Auch hier hat Deutschland kürzlich die strategische Bedeutung für eine bessere Integration internationa- ler Standards in ihre eigenen Bibliotheken erkannt. Die Internationalisierung von Katalogisierungsregeln erfordert ein viel engeres Arbeitsverhältnis zwi- schen Bibliothekaren als in der Vergangenheit, und nordamerikanische und deutsche Bibliothekare haben mehr denn je die anspornende Aufgabe er- kannt, Sachkenntnisse und Koordinationsaufgaben im Bereich der bibliogra- phischen Kontrolle auszutauschen. Technologie und administrative Organisa- tion sind für die Durchführung einer Internationalisierung verantwortlich, und das German Resources Project hat bisher eine wichtige Rolle in der Ermögli- chung dieser Entwicklung gespielt. Im Jahre 1999 hat das German Resources Project die wichtige Initiative un- ternommen, die Anglo-American Cataloging Rules (die Anglo-Amerikanischen Katalogisierungsregeln) zu übersetzen, die nach Vollendung im Saur-Verlag im Frühjahr 2001 herausgegeben werden sollen. 24 Übersetzer sind bei die- sem Projekt beteiligt, das informell aus einem Team von 11 deutschen Über- setzern und einem Team von 13 amerikanischen Übersetzern besteht. Wäh- 1486 BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 11
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