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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN Drei Jahren nach den ersten Freischaltungen waren im wesentlichen zwei Faktoren dafür verantwortlich, dass sich die Zweigbibliothek unabhängig von der Universitätsbibliothek an Konsortialverträgen beteiligte bzw. eigene Ver- träge mit Verlagen abschloss (zunächst Academic Press und Harcourt, dann Blackwell, Cell Press, Elsevier und Nature Publ. Group): 1. Nicht-Abbestellklausel: Die Universitätsbibliothek konnte die Weiterfüh- rung aller Institutszeitschriften nicht gewährleisten. Dies war auch ein Grund für das Scheitern der Verhandlungen mit Elsevier. Im Gegensatz dazu musste die Zweigbibliothek nur für die wenigen Zeitschriften bürgen, die noch dezentral an der medizinischen Fakultät vorhanden waren, da an der Zweigbibliothek bereits die meisten Zeitschriften zentralisiert wor- den waren. 2. Fachspezifisches Angebot: Für das Konsortium aus Universitätsbibliothe- ken waren Verlage mit einem überwiegend medizinischen Titelspektrum wie z.B. Blackwell Science und Harcourt Health Sciences nicht so attrak- tiv. Während die Nutzung der gedruckten Zeitschriften in der Zweigbibliothek je- des Jahr gemessen wurde, war lange Zeit so gut wie nichts über die Zugriffe auf die angebotenen eJournals bekannt. Doch auch bei diesem Angebot müs- sen Bibliotheken die Zugriffszahlen kennen, um eine vernünftige Erwerbungs- politik betreiben zu können. In der vorliegenden Studie sollen im wesentlichen die folgenden Fragen untersucht werden: 1. Gibt es eine Übereinstimmung im Nutzungsmuster der beiden Angebots- formen? Haben Titel, die in Print-Form vor dem Aufkommen elektroni- scher Zeitschriften viel genutzt wurden, auch in Online-Form hohe Zugriffszahlen? 2. Wie verändert sich die Nutzung der Print-Zeitschriften durch das Online- Angebot? Geht die Print-Nutzung proportional zu der steigenden Online- Nutzung zurück? Aus den Ergebnissen der vorliegenden und weiterer Studien sollen Empfeh- lungen für das Management von eJournals abgeleitet werden. Methode Die Print- und Online- Nutzung wurde für diejenigen Zeitschriften bestimmt, die sowohl in der einen wie der anderen Form vorlagen. Zugriffsstatistiken von BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 10 1303
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