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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue35.2001 (Rights reserved)

THEMEN Institutionen tragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien erklär- te gegenüber der KMK die Mitfinanzierungsbereitschaft des Bundes. Die Fi- nanzministerkonferenz der Länder hat das Konzept am 22. März 2000 zur Kenntnis genommen. Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in dem der Bund und alle 16 Länder vertreten sind, hat seinerseits in seiner Sitzung am 13. Dezem- ber 1999 seine Bereitschaft erklärt, eine stiftungskonforme Lösung zur Errich- tung einer solchen Einrichtung zu entwickeln und dazu den Präsidenten er- mächtigt, die Verhandlungen zu führen und eine Arbeitsgruppe unter seinem Vorsitz zu bilden. Sie begann ihre Arbeit am 8. März 2000. Unter Berücksich- tigung der Empfehlungen des Wissenschaftsrats und der Vorgaben der Kul- tusministerkonferenz und des Stiftungsrats hat sie die Voraussetzungen zur Gründung eines Innovationszentrums für Bibliotheken (IZB) formuliert. Sie hat dies frei von partikulärem Interesse mit fundiertem Sachverstand mit großer Intensität und Offenheit und mit innovativem Weitblick getan. Der Stiftungsrat hat die vom Präsidenten der SPK vorgelegte Denkschrift am 11. Dezember 2000 verabschiedet und der Errichtung des neuen Instituts bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum 1. Januar 2002 zugestimmt. Die Satzung tritt ebenfalls zu diesem Zeitpunkt in Kraft. Die Kultusministerkonferenz hat den erfolgreichen Abschluss des Verfahrens begrüßt und die Zustimmung bestätigt. Klaus-Dieter Lehmann 2. Ziele Das IZB soll als Gemeinschaftseinrichtung der Bibliotheken in Deutschland einen programmatischen Neuanfang ermöglichen mit vorrangig folgenden Zie- len: · ihr Innovations- und Entwicklungspotenzial zu unterstützen, · ihren technischen und organisatorischen Wandel zu befördern, · ihre Rolle international zu stärken und die internationalen Beziehun- gen zu unterstützen, · den Wissenstransfer für Multiplikatoren zu organisieren, · Informationen und Fakten für Planungen und Entscheidungen vielfäl- tig verfügbar zu machen, · strategische Prioritäten zu identifizieren, · ein gut informierter und unabhängiger Anwalt für das Bibliothekswe- sen zu sein. 1126 BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 9
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