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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue35.2001 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN Die Verknüpfung von (lokalem) Bibliothekskatalog und Internet-Ressourcen1 Henning Klauß Für die Verknüpfung von Lokalkatalog und Internet ist es notwendig, in Titel- aufnahmen URLs (Uniform Resource Locator) zu protokollieren; die hierdurch bezeichneten Internet-Quellen lassen sich im WWW-OPAC per Anklicken auf- rufen. Für die Realisierung dieses Benutzerkomforts sind folgende Fragen zu klären: In welchen Fällen wird eine URL protokolliert? Grundsätzlich gilt, dass die Internet-Quelle in einem möglichst konkreten Zu- sammenhang zu einer im (lokalen) Bibliothekskatalog vorhandenen Titelauf- nahme stehen, also möglichst titelspezifisch sein sollte. ,,Möglichst titelspezi- fisch" heißt · Volltext in der gleichen oder einer anderen Sprache · titelspezifische Meta-Information (Abstract, Rezension) oder eine Informa- tions-Selektion (Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Klappentext etc.); Hinweise auf neuere Auflagen, die entweder lokal oder grundsätzlich nicht als Print- version vorliegen. Bei Zeitschriften und Schriftenreihen (z.B. Diskussionspapiere) können zur Not URLs bzgl. Erläuterungen der Herausgeber, besser dagegen URLs bzgl. Inhaltsverzeichnisse der Zeitschriften bzw. Titel der Bände/Hefte an- gegeben werden; am besten jedoch ist es, wenn es möglich ist, auch eine URL, durch die - Zugriffsrechte vorausgesetzt - Zeitschriftenartikel bzw. Bände/Hefte im Volltext verfügbar sind. In beiden Fällen kann und ggf. muss die URL im Gesamttitel verzeichnet wer- den. Da die Verzeichnung im Gesamttitel die arbeitsökonomischere Variante ist, sollte diese stets bevorzugt werden. Bei Zeitschriften ist diese Variante zwingend, bei Schriftenreihen naheliegend bis zwingend. Nicht-titelspezifische Informationen (Homepage des Verfassers, Websites der betreffenden Körperschaft etc.) wären allenfalls in den jeweiligen Normdaten- sätzen zu protokollieren. Sofern die verwendete Bibliothekssoftware zu einer entsprechend sachdienlichen Verwaltung von URLs nicht in der Lage ist (z.B. 1 Für Anregungen zu dem hier Dargestellten möchte ich dem AK der UB Frankfurt (Oder) danken. BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 9 1103
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