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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN tematikbereiche abgearbeitet. Jede ABM umfasste in der Regel fünfzehn Stel- len, insgesamt rund 80 Personen, die von einem erfahrenen Bibliothekar ge- leitet wurden. In den ersten Jahren (1986 - 1990) erfolgte die Datenerfassung wegen unzu- reichender Hardwareausstattung zu ca. 80% offline über mit IBM-Kugel- kopfmaschinen geschriebene OCR-B-Aufnahmebögen, die in einem recht auf- wendigen Verfahren eingelesen werden mussten. Erst ab Oktober 1990 konn- te jeder Arbeitsplatz mit einem Siemens-Terminal ausgerüstet werden. Da bis in die frühen 90er Jahre hinein für die erfassten Daten keine Datenbank vom Verbundrechenzentrum aufgelegt werden konnte, war der immer wieder not- wendige Zugriff auf die Daten ausschließlich über die maschinell vergebenen Ident-Nummern möglich. Erst mit der Generierung der Datenbank für Altbe- stands-Monographien, genannt ALT-M-Datenbank, als Teildatenbank des NMN ergab sich hier eine spürbare Erleichterung. Allerdings waren zunächst die update-Intervalle relativ lang und die Prozedur des notwendigen komplet- ten Wechsels der Programme (Altbestandserfassungsprogramm für den RK zum Datenbanksystem DIRS-GRIPS und umgekehrt) umständlich, mithin nicht mit der heute in PICA gewohnten Leichtigkeit und Effizienz zu erledigen. Abgesehen von Lesefehlern bei der Datenerfassung (z. B. bei flüchtig ge- schriebener Kursive) sowie Eingabefehlern, die sich auf Grund nur teilweise erfolgter Korrekturlesung der Rohdaten immer noch im System befinden, be- ruhen die meisten Probleme der verbundkatalogisierenden Partnerbibliothe- ken des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV), die sich in großer Zahl in Form von Anfragen an die SUB niederschlagen, auf den nachfolgend auf- gelisteten Katalog- und Erfassungsbesonderheiten: 1. Der RK ist vor allem in seinen älteren Teilen dadurch gekennzeichnet, dass er in Form eines short-title-Katalogs eher beschreibt, was erworben wurde. Historisch war nicht Ziel, die genaue Titelformulierung wieder- zugeben. Beispielsweise wird nahezu durchgängig auf die Angabe von Verlag, Umfang und Illustrationen verzichtet. Barocktitel wurden mehr oder weniger sinnvoll gekürzt. Einige Beispiele hierfür: RK: Legitimation zum Prozess korrekt: Versuch über die Lehre von der Legitimation zum Prozess RK: Notariat-Spiegel korrekt: Speculum notariorum, das ist: Notariat-Spiegel und ausführ- licher Bericht vom Ampt der Notarien RK: von Verheyratung einer Evangel. Abbatissin korrekt: Wenige jedoch wichtige Rationes, dass eine der Evangeli- schen Religion zugethane Abbatissin in Teutschland, wann sie sich verheyratet ... BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 9 1091
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