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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue35.2001 (Rights reserved)

Benutzung THEMEN machen oder durch den ausschließlichen Bezug der elektronischen Ausgabe einer Zeitschrift Finanzmittel eingespart werden können. Die Preisgestaltung der Verlage sowie der Mehrwertsteuersatz von 16 % für elektronische Produkte führen jedoch dazu, dass dies derzeit nicht zutrifft. Zusammenfassung Ziel der Fragebogenaktion war, die Akzeptanz und die Nutzungsgewohnheiten sowie die Nutzungshemmnisse der elektronischen Zeitschriften zu ermitteln, um daraus Anregungen für ein möglichst optimal auf die Nutzerinteressen ausgerichtetes Angebot zu erhalten. Zusammenfassend kann man sagen, dass das derzeitige Angebot bereits auf eine hohe Akzeptanz trifft, was sich in der überwiegend guten Beurteilung und auch in der relativ hohen Nutzungsfrequenz widerspiegelt. Einschränken muß man dieses durchweg positive Ergebnis allerdings wegen der relativ geringen Rücklaufquote, die die Vermutung nahe legt, dass die Zahl der Nichtnutzer sehr viel höher liegt, als sich aus der Auswertung der zurückgesandten Fra- gebögen ergibt. Die daraus zu ziehende Konsequenz ist, dass das Angebot bekannter gemacht werden muß, dazu gehören neben den üblichen Maßnahmen vor allem auch Schulungsangebote. Die Fragen nach den Nutzungsgewohnheiten zeigen, dass der Umstieg auf die elektronische Ausgabe keine tiefgreifenden Änderungen der Nutzungs- gewohnheiten zur Folge hat. Es überwiegt der gezielte Zugriff auf einzelne Zeitschriftentitel bzw. auf einzelne Aufsätze. Das elektronische Zeitschriften- angebot wird nicht als großer Informationsspeicher angesehen, in dem gesurft und gebrowst wird. Die Vermutung, die auch durch Gespräche im Anschluss an die Fragebogenaktion bestätigt wird, liegt nahe, dass allein die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Verlag kein Differenzmerkmal ist und die Browsing-Möglichkeiten in dem zusätzlichen Angebot doch eher geringeres Interesse finden. Damit verbunden stellt sich die Frage, ob die zusätzlichen Zeitschriftentitel, die im Rahmen von Konsortialverträgen über additional oder cross access angeboten werden, tatsächlich einen hohen Mehrwert darstellen. Zwar erhielten wir bei Frage 10 Antworten, die die Vergrößerung des Zeitschriftenangebots durch die rein elektronische Version positiv beurteilten, jedoch zeigt die Auswertung der Statistiken - hier der von Elsevier - , dass tatsächlich nur nach einigen wenigen Zeitschriften, die nicht als gedruckte Versionen auf dem Campus vorhanden sind, Nachfrage besteht. Als Vorteil der elektronischen Zeitschriften wird neben der Aktualität und Be- quemlichkeit insbesondere die schnellere und einfachere Suche genannt. Allerdings ist die sachliche Erschließung des Inhalts der elektronischen Zeit- schriften bisher nur auf Verlagsebene möglich (die EZB bietet keinen sachli- BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 9 1009
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