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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Bestandserhaltung THEMEN im Projekt eingesetzten Mitarbeitern grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem PC vermittelt werden mussten. Es war weiterhin notwendig, die Mehrzahl der Mitarbeiter in RAK-WB zu schulen, da bis dato nur PI- Kenntnisse vorhanden waren. Eine PICA-Schulung stand für alle an. Wäh- rend der gesamten Laufzeit waren auch immer wieder Fortbildungsaktivitäten, z.B. beim Umstieg auf eine neue Kommunikationssoftware (WIN-IBW) für die Arbeit mit PICA, Einführung neuer Datenmodelle z.B. für mehrbändige Werke und dgl. notwendig. Für die Erfassung von alten Drucken mussten außerdem erst zahlreiche Fest- legungen in Absprache mit der Zentralredaktion des GBV, einer verbundinter- nen Arbeitsgruppe Alte Drucke bzw. den anderen, ihren Altbestand katalogi- sierenden Bibliotheken getroffen werden, die über die Jahre zu verbindlichen Festschreibungen u.a. in der Katalogisierungsrichtlinie des Verbundes, ge- führt haben. Hausintern wurden Grundlagen für weitere PICA-bezogene Geschäftsgänge geschaffen, wie z.B. die Neukatalogisierung. Erfassungsanleitungen für ex- emplarspezifische Besonderheiten (wie die Erfassung von Signaturen und lo- kalen Sachvermerken) wurden entwickelt und konnten für andere Arbeitsbe- reiche genutzt und fortgeschrieben werden. Inzwischen sind in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek alle Module des integrierten Geschäftsgangs im Ein- satz. Der OPAC und der Verbundkatalog enthalten jetzt außer den Neuerwer- bungen ab 1996 und der mindestens einmal ausgeliehenen Literatur aus dem Zeitraum 1851 bis 1995 alle monographischen Titel bis zum Erscheinungs- jahr 1850. Das ist für eine Bibliothek, die einen ihrer Schwerpunkte in der Be- reitstellung ihrer historischen Bestände sieht, von besonderer Bedeutung. Weitere positive Nebeneffekte stellten sich ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand ein. So konnten beim Durchblättern des Katalogs mühelos die Titelkarten mit fingierten Titeln für Sammelbände herausgesammelt werden. Diese Sammel- bände, deren Einzelschriften nicht katalogisiert sind, enthalten zu einem gro- ßen Teil für die Forschung sehr interessante Personal- und Gelegen- heitsschriften sowie Gesetzessammlungen mit regionalem Bezug auf das Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und angrenzende Gebiete. Diese Schriften sollen nun in einem gesonderten Projekt, das inzwischen von der DFG genehmigt wurde, erschlossen werden. Außerdem konnten alle für das VD16 in Frage kommenden Titel sowie die Musikalien u.a. separiert und für die Bearbeitung bereitgestellt werden. Alle Titel, die in bezug auf die kulturel- len Beziehungen zwischen Deutschland und Italien interessant sind, wurden mit einem lokalen Indikator versehen und können so für die weitere For- schung und Erschließung selektiert werden. Der überregionale Nachweis unserer Bestände wirkt sich auch in der steigen- den Zahl der Fernleihbestellungen aus. Im Jahr 1993 hatten wir 950 positiv BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 6 711
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