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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN sung mit dem Neueingang der Zeitschriftenhefte Schritt hält, entsteht so eine Datenbank, die den bekannten kommerziellen Angeboten gegenüber einen höheren Grad von Aktualität voraus hat und einige der ,,lacunae" der geläufi- gen angelsächsisch geprägten Fachdatenbanken MLA und ABELL ausfüllt.4 Derzeit wertet Online-Contents Anglistik über 500 Fachzeitschriften ab Er- scheinungsjahr 1993 aus und enthält über 115.000 Datensätze. Dies mag durchaus noch als unzulänglich empfunden werden, erschließt aber zumin- dest einen erheblichen Teil der jüngeren Zeitschriftenliteratur in komfortabler bundesweit zugänglicher Form. ABELL, oder zumindest die jüngeren Teile derselben werden in absehbarer Zeit im GBV ebenfalls mit Bestellkomponente aufgelegt werden. Für MLA sind zumindest für den Einzugsbereich des GBV Konsortialverhandlungen in Vorbereitung. Seitens der Schwerpunktbibliothek Anglistik besteht durchaus die Intention, diese Verhandlungen auf einen bun- desweiten Zugriff auszudehnen. So tritt neben die konventionelle Literaturver- sorgung mit Printmedien und Kopien hoffentlich auch bald das bundesweite Angebot von Fachdatenbanken im Internet. Ebenso bemüht sich die Bibliothek darum, Volltextdatenbanken kommerzieller Anbieter in die Vlib-AAC mit einzubeziehen. Erst dann wird die virtuelle Fach- bibliothek wirklich zum ,,one-stop shop". Problematisch ist es hier, die Hersteller von ihren teilweise utopischen Preisvorstellungen abzubringen, die aus den Nutzungsfrequenzen anglo-amerikanischer Campus-Domains direkt nach Deutschland übertragen werden. Andererseits ist es für die Entwicklung und Bearbeitung langfristiger neuer Forschungsprojekte in der Bundesrepublik unbedingt notwendig, dass der Zugriff auf die einzelnen Datenbasen nicht von den Zufälligkeiten des Erfolgs der Haushaltsverhandlungen einzelner Fachre- ferenten vor Ort oder einzelner Länder abhängig ist. Erst eine Länder und Leihverkehrsregionen übergreifende Konsortiallösung kann die notwendige Planungssicherheit für neue Projekte schaffen. Es ist für die Anglistik zumin- dest beantragt, ein wissenschaftlich relevantes Datenangebot für einige Jahre bundesweit frei anzubieten, die Nutzungsfrequenzen genau mitzuschreiben, um anschließend mit verlässlichem Datenmaterial in verbindliche Konsortial- verhandlungen einzutreten. 4 Vgl. dazu: Jost Hindersmann: MLAIB und ABELL: Periodische Fachbibliographien, CD-ROM und Online-Datenbanken zur Anglistik. Münster: Lit, 1997. (= Anglistik/ Amerikanistik; 4.) BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 1 41
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