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Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 35.2001 (Rights reserved)

Dokumentlieferung THEMEN Um die Verwirrung ob der vielen verschiedenen Bestellmöglichkeiten zu mini- mieren, fassen wir 1999 alle Bestellmöglichkeiten unter dem Begriff ,,Schnell- Lieferdienst" zusammen, sodass Nutzer, die sich nicht mit den diversen Mög- lichkeiten auseinandersetzen wollen, ihre Bestellung ,,blind" abgeben können, und zwar sowohl telefonisch als auch schriftlich, als auch per Mail oder An- rufbeantworter. Sie müssen dann nur bereit sein, den von uns gewählten schnellsten Weg auch zu bezahlen. Wer weiterhin die Kontrolle behalten möchte, kann dies natürlich nach wie vor tun und genau den Bestellweg wäh- len, den er möchte bzw. für den er zugelassen ist. Inanspruchnahme der Angebote Zusammenfassend lässt sich die Aussage treffen, dass alle angebotenen Do- kumentlieferdienste gut angenommen werden und ­ mit Ausnahme der Fern- leihe ­ stetig steigende Inanspruchnahmezahlen haben. Kleine ,,Hänger" sind jeweils in den Schulsommerferien, die ja auch in die Semesterferien fallen, festzustellen. Interessant ist auch, dass das Verhältnis der über die Bibliothek in Anspruch genommenen Dokumentlieferdienste ohne Fernleihe (HEDD, ILV, SUBITO) un- tereinander weitgehend gleich bleibt, während der Anteil dieser Lieferdienste am Gesamtvolumen in Anspruch genommener Dienstleistungen trotz wach- sender Inanspruchnahme immer kleiner wird im Vergleich zur ,,Selbstversor- gung" mittels der Online-Zugänge zu Volltexten, die ihrerseits stetig wächst. Das klingt in Worten ausgedrückt ziemlich verwirrend, die Zahlen sprechen eine deutlichere Sprache: Ab dem HEDD-Start im September 1998 fallen insgesamt 2.615 Bestellwün- sche auf Dokumentlieferungen für den Zeitraum September bis Dezember an. Dabei zieht der neue Dienst mit 1.125 Bestellungen sofort gleich mit der Fern- leihe. Das kostenpflichtige SUBITO startet ganz langsam mit zögerlichen 58 Bestel- lungen, während der ILV mit 331 Bestellungen für diesen Zeitraum im üblichen Rahmen bleibt. [Diese ILV-Bestellungen beruhen auf ausgeglichenen gegen- seitigen Lieferungen der teilnehmenden Bibliotheken und können daher nicht einseitig gesteigert werden, d. h. wir weichen ggf. auch bei ILV-Bestell- möglichkeit auf andere Wege aus, um unser Passiv-Konto nicht zu sehr zu belasten]. Das Angebot der Full-Text-Journal-Liste wird mit 640 Zugriffen immerhin schon deutlich wahr- und angenommen. BIBLIOTHEKSDIENST 35. Jg. (2001), H. 1 29
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