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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue32.1998 (Rights reserved)

Neue Medien ___________________________ THEMEN Bei einigen Datenbanken ist der freie Zugang nur unter Vorbehalt gewährlei- stet, so bei den über die University of Toronto angebotenen Datenbanken Life Sciences, Marine Sciences und Environmental and Pollution Abstracts, die eigentlich nur für die Mitglieder dieser Universität frei zugänglich sind. Die sehr relevante Linguistics Abstracts Database ist vorläufig noch kostenlos, ebenso die Geffy Dafaöases zur Kunst. Auch bei anderen Datenbanken ist der freie Zugang nicht für immer sicher. Eine gewisse Hoffnung auf den weiteren kostenlosen Zugang besteht aber insofern, als es für viele Datenbankanbieter immer wichtiger wird, daß die bei ihnen recherchierten Dokumente auch gleich online bestellt und gegen Bezah- lung beschafft werden. Die freie Recherchierbarkeit wird hier mit der Erwar- tung von Kostendeckung und Gewinn über den Verkauf von online bestellten Dokumenten verknüpft. So heißt es z.B. bei ,,NTIS": NTIS covers its business and operating expenses with the sale of its products and services" (http://www.ntis.gov/databases/techrpts.htmftt1). Diese Tendenz liegt wohl auch dem kostenlosen Zugang bei UMI Dissertation Express, bei Uncover und ERIC u.a. zugrunde. Bei vielen amerikanischen For- schungsinstituten kommt wohl noch eine Informationspolitik hinzu, die auf eine großzügige Zugänglichmachung der amerikanischen Forschungsliteratur hinzielt. Für die Recherche aller Fachgebiete werden gleich mehrere Aufsatzdaten- banken angeboten: ArtideFirst, DBI-LINK, JADE und Uncover, die alle neben der Recherche auch die Dokumentbestellung ermöglichen. Uncover ist im Ge- gensatz zu JADE und ArtideFirst auf englischsprachige Aufsätze beschränkt. Der Zeitschriftendienst des DBI erschließt dafür nur deutschsprachige Zeit- schriften, ist allerdings mehr populärwissenschaftlich ausgerichtet. Der Tatsa- che, daß das englischsprachige Schrifttum vor allem in den Naturwissen- schaften sehr stark überwiegt, wird auch diese Datenbankauswahl gerecht, in der die Datenbanken amerikanischer Institute und Gesellschaften dominieren und auch eine eigene Gruppe für die amerikanischen Forschungsinstitute als gerechtfertigt erscheint. Als allgemeine Aufsatzdatenbanken oder wenigstens als ein gewisser Ersatz dazu sind auch die von einigen großen Verlagen wie Springer, Eisevier usw. angebotenen recherchierbaren Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse zu rechnen, von denen als überragendes Beispiel hier die von Eisevier zu nennen ist. In der Gruppe der besonderen Schriftenklassen finden Sie die UMI Dissertati- on Express-Datenbank, die alle amerikanischen Dissertationen nach Verfas- sern und Stichworten recherchierbar und damit die Dissertation Abstracts für den reinen Titelnachweis entbehrlich macht. In dieser Gruppe befinden sich außerdem die amerikanische Patentdatenbank U.S. Patent Boolean Search, BIBLIOTHEKSDIENST 32. Jg. (1998), H. 3 527
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