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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue32.1998 (Rights reserved)

THEMEN______________________________ Bibliotheken 3) abgedruckt in: Bibliotheksinfo 7(1997)9, S.551 -554. 4) Internet in Öffentlichen Bibliotheken. Einstieg, Zugang und Nutzen für Erstanwender. Hrsg. von den Staatlichen Büchereistellen des Landes NRW. 1997. - 37 S. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin - zwei Bibliotheken werden eins Claudia Lux Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist ein Ergebnis der Wiederver- einigung Deutschlands. Sie entstand im Oktober 1995 aus der 1901 gegrün- deten Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte und der nach der Teilung Berlins 1954 im Westteil eröffneten Amerika-Gedenkbibliothek. Zwei Bibliotheken mit ähnlichen Zielen in ihren jeweiligen Anfangsjahren: einer Orientierung am amerikanischen Modell der Public Library. Im Gegensatz zur AGB gaben die politischen Entwicklungen der Stadtbibliothek nie die Chance, diese Vorstellungen zu realisieren. So hatten beide Bibliotheken kurz vor der Vereinigung unterschiedliche Ausprägungen: eine Magazinbibliothek mit Le- sesaal und eine Freihandbibliothek. Einen Tag nach dem 9. November 1989, dem Tag der Maueröffnung, war die zuvor vielbesuchte Berliner Stadtbibliothek wie leergefegt und die Amerika- Gedenkbibliothek überfüllt. Diese Situation zwischen beiden Bibliotheken änderte sich seitdem zwar ein wenig, aber nicht grundsätzlich. Zwei ungleiche Schwestern versuchten sich daher mit verschiedenen Konzepten der Vereinigung, nachdem sie zur Stif- tung Zentral- und Landesbibliothek fusionierten. Öffentliche und zugleich wissenschaftliche Bibliothek Die Stiftungsgründung schreibt die Aufgabe vor, aus den vereinigten Biblio- theken eine öffentliche wissenschaftliche Bibliothek für Berlin zu bilden. Als Zentralbibliothek soll die ZLB die Funktion der großen Öffentlichen Bibliothek Berlins wahrnehmen und gleichzeitig als Berliner Landesbibliothek die regio- nale Versorgung mit allgemein wissenschaftlicher Literatur für breite Bevölke- 490 BIBLIOTHEKSDIENST 32. Jg. (1998), H. 3
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